Leselernhilfe und Lesementoring in Wandsbek stärken - Bedarfe erfassen, Ehrenamt koordinieren, Teilhabe sichern Änderungsantrag der SPD-Fraktion, der Fraktion Die Grünen und der FDP-Fraktion zu der Drs. 22-3492
Letzte Beratung: 18.05.2026 Ausschuss für Soziales Ö 6.1.1
Lesen ist eine zentrale Grundlage für Bildungserfolg, Teilhabe und berufliche Perspektiven. Deshalb muss Leseförderung frühzeitig, verlässlich und sozialräumlich abgestimmt erfolgen.
Der Beschluss der Bezirksversammlung vom 13.11.2025, Drs. 22-2552 „Generationen verbinden – Vorlesepatenschaften für Kinder in Wandsbek“, wurde durch die bisherige Rückmeldung der Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung nicht ausreichend beantwortet. Die vorgelegte Übersicht zu schulischen Programmen ersetzt keine umfassende Betrachtung bestehender Angebote, Bedarfe und struktureller Voraussetzungen für Leselernhilfe, Lesementoring und ehrenamtliche Leseunterstützung.
In Wandsbek gibt es bereits zahlreiche engagierte Schulen, Träger und Initiativen. Zugleich bestehen praktische Hürden wie begrenzte Kapazitäten, fehlende Räume oder fehlende Ansprechpersonen. Ziel ist es daher, Angebote, Bedarfe und bürgerschaftliches Engagement im Bezirk besser zusammenzuführen.
Dies vorausgeschickt möge der Ausschuss für Soziales folgende Empfehlung für die Bezirksversammlung Wandsbek beschließen:
Beschluss:
Die Bezirksversammlung Wandsbek fordert die Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung auf, in Abstimmung mit den zuständigen Fachbehörden, dem Bezirksamt Wandsbek sowie relevanten Trägern und Initiativen der Leseförderung die offenen Punkte aus dem Beschluss der Bezirksversammlung vom 13.11.2025, Drs. 22-2552, vollständig und inhaltlich konkretisiert zu bearbeiten und dem Ausschuss für Soziales schnellstmöglich schriftlich zu berichten.
Dabei sollen insbesondere folgende Punkte gebündelt dargestellt werden:
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