Hamburg, deine Flussnatur: Was springt dabei für den Bezirk Wandsbek raus? Auskunftsersuchen vom 16.03.2026
Das Naturschutzgroßprojekt „Hamburg, deine Flussnatur“ ist eines der größten aktuellen Naturschutzvorhaben in der Stadt. Es hat das Ziel, Hamburgs Flüsse, Bäche und Kanäle ökologisch aufzuwerten und sie stärker als zusammenhängendes Netz von Lebensräumen für Tiere und Pflanzen zu entwickeln.
Am 29. April 2025 stellten Vertreter der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) das Ergebnis zum Projekt „Landschaftsachse Osterbek“ vor. Darin hieß es auch, dass das Projekt Synergien schaffe mit dem Naturschutzgroßprojekt „Hamburg, deine Flussnatur“. Nicht ganz klar ist, wann welche Projekte im Rahmen dessen im Bezirk Wandsbek umgesetzt werden und ob es über die Osterbek hinaus Projekte in Wandsbek gibt.
Auch stellt sich die Frage, inwiefern solche Projekte Lücken im Bereich Wasserwirtschaft und Stadtgrün schließen können, die aufgrund von knappen bezirklichen Ressourcen offen sind.
Vor diesem Hintergrund fragen wir die Fachbehörde:
Die Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) antwortet wie folgt:
13.04.2026
Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA):
Das Naturschutzgroßprojekt möchte den Biotopverbund entlang von verschiedenen Gewässerachsen in Hamburg stärken. Dazu zählen Alster und Osterbeck und deren jeweilige Einzugsgebiete. Der Startschuss für die Umsetzungsphase von „Hamburg, deine Flussnatur“ erfolgte mit der Übergabe der Förderurkunde durch Bundesumweltminister Carsten Schneider am 23.2.2026. Zurzeit befindet sich das Projektteam mit den betroffenen Bezirken in Hamburg im fachlichen Austausch über die Umsetzung und zeitliche Priorisierung von Maßnahmen – dazu gehört auch das Bezirksamt Wandsbek. Diese Diskussion ist noch nicht abgeschlossen. Kosten und Zeitrahmen der Umsetzung können aus diesem Grund aktuell ebenso wenig genannt werden wie mögliche Informationen über Inanspruchnahmen von Flächen. Insgesamt ist eine Laufzeit von 10 Jahren vorgesehen.
Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA):
Siehe Antwort zu den Fragen 1 und 2.
Ergänzend ist festzuhalten: Wenn private Eigentümer:innen, deren Grundstücke im Projektraum liegen, kooperieren möchten, ist dies möglich. Diese Einbindung beruht jedoch strikt auf dem Prinzip der Freiwilligkeit auf Seiten der privaten Eigentümer:innen.
Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA):
Es wird ein Monitoring durch die BUKEA vergeben.
Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA):
Siehe Antwort zu den Fragen 1 und 2.
Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA):
Grundlage für die nun startende Phase der Umsetzung von „Hamburg, deine Flussnatur“ ist eine übergeordnete Konzeptplanung entlang von acht Gewässerachsen. Sie wurde von der SLE in enger Abstimmung mit den zuständigen Bezirksämtern, der BUKEA, Planungsbüros, Verbänden und anderen Fachexpert:innen im Rahmen von regionalen Workshops entwickelt und im Jahr 2025 abgeschlossen. Diese Planung wird – wie in der Antwort zu den Fragen 1 und 2 beschrieben – nun mit den Bezirksämtern vor Ort überprüft und für jede Gewässerachse zeitlich priorisiert werden.
Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA):
Die Wandse wurde nicht berücksichtigt, da sie in der Gebietskulisse „Natürlich Hamburg!“ liegt. Im Übrigen: s. Antwort zu den Fragen 1 und 2.
Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA):
Siehe Antworten zu den Fragen 1, 2 und 6.
Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA):
Das Naturschutzgroßprojekt hat eine Laufzeit von zehn Jahren bis 2035. In diesem Zeitraum können Nachsorge und mögliche Nachbesserungen durch „Hamburg, deine Flussnatur“ erfolgen. Zu den etwaigen Aufwänden für Pflege und Unterhaltung nach dieser Phase können zum aktuellen Zeitpunkt noch keine belastbaren Aussagen getroffen werden.
Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA):
Das Bezirksamt Wandsbek hat keine finanzielle Beteiligung an dem Projekt. Die Kosten werden durch die Stiftung Lebensraum Elbe (22,5 %), die BUKEA (7,5 %) und das Bundesamt für Naturschutz (70 %) übernommen.
Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA):
Es wurden Konzepte und Hinweise des Bezirksamtes aufgenommen. Im Übrigen: s. Antwort zu Frage 6.
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