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Fragen zur Umgestaltung des Kriegerdenkmals am Bramfelder See - Prüfung, Transparenz und Anpassung der Maßnahme Eingabe

Eingabe

Letzte Beratung: 01.06.2026 Hauptausschuss Ö 4.22.3

Sachverhalt

Der Geschäftsstelle der Bezirksversammlung liegt folgende Eingabe vor:

Sehr geehrte Damen und Herren,

als Anwohner/in und regelmäßige/r Nutzer/in des Bereichs rund um den Bramfelder See wende ich mich mit der Bitte an Sie, die laufenden bzw. geplanten Baumaßnahmen zur Umgestaltung des Kriegerdenkmals zu stoppen und erneut kritisch zu prüfen.

Vor dem Hintergrund zahlreicher Rückmeldungen aus der Nachbarschaft bitte ich den Regionalausschuss insbesondere um die Beantwortung und Prüfung folgender Punkte:

1. Klimatische und ökologische Auswirkungen

o Welche konkreten Auswirkungen hat die Umgestaltung auf Versiegelung, Mikroklima

und Regenwasserversickerung?

o Wurden Alternativen mit geringerer Flächenversiegelung geprüft?

2. Eingriff in die bestehende Grünfläche

o In welchem Umfang werden bestehende Grünflächen verändert oder reduziert?

o Welche Ausgleichsmaßnahmen sind vorgesehen?

3. Kosten-Nutzen-Abwägung

o Wie setzen sich die Gesamtkosten aktuell zusammen?

o In welchem Verhältnis stehen diese zu alternativen, weniger eingriffsintensiven Lösun-

gen (z. B. rein informative Ergänzungen)?

4. Berücksichtigung von Bürgeranliegen

o Wie wurden die vorliegenden Einwendungen und Unterschriften aus der Bürgerschaft

konkret in die Abwägung einbezogen?

o Welche Änderungen am Projekt sind daraus ggf. entstanden?

5. Prüfung von Anpassungsoptionen

o Ist es möglich, die Maßnahme so anzupassen, dass Eingriffe in die Fläche reduziert

werden (z. B. geringere Versiegelung, alternative Materialien, kleinere Eingriffsfläche)?

Ist es außerdem möglich, ein anderen Zeitpunkt in Betracht zu ziehen, da aktuell Brutzeit

ist? Es wurden bereits Nester zerstört, Tiere flüchteten.

Ich bitte darum, diese Punkte im Ausschuss öffentlich zu behandeln und die Ergebnisse transparent darzustellen. Ziel dieser Eingabe ist nicht die grundsätzliche Ablehnung einer Auseinandersetzung mit der Geschichte des Ortes, sondern eine verhältnismäßige, umweltverträgliche und von der Nachbarschaft mitgetragene Lösung.

Die Nachbarschaft fühlt sich absolut übergangen und wurde vor vollendeten Tatsachen gestellt, dass ist absolut unnötig. Wenn alle wichtigen Personen, die in diesem Zusammenhang etwas bewirken können, sich ein Herz fassen würden und mit den Anwohnern und deren persönlichen Geschichten und Anliegen in Kontakt treten würden, wäre Frieden. Und Frieden sollte das oberste Ziel sein für alle. Bitte denken Sie über meine Worte nach, danke.

Bera­tungs­reihen­folge
Datum/Gremium
TOP
01.06.2026
Ö 4.22.3
Anhänge

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