Mit der Drucksache 21-8542 hat die CDU-Fraktion im Jahr 2024 die Entwicklung und Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners im Bezirk Wandsbek abgefragt. Nun stellt sich die Frage, wie sich die Situation seitdem entwickelt hat.
Zudem sind aktuell wieder zahlreiche Bäume und Sträucher von Gespinsten der Gespinstmotte betroffen. Das teilte auch das Bezirksamt am 22. Mai 2026 in einer entsprechenden Pressemitteilung mit. Die Gespinste werden in der Öffentlichkeit häufig mit Nestern des Eichenprozessionsspinners verwechselt. Im Gegensatz zum Eichenprozessionsspinner sind die Gespinste der Gespinstmotte jedoch für Menschen und Tiere grundsätzlich nicht gesundheitsschädlich.
Da die Gespinstmotte oftmals großflächige Gespinste bildet, lässt sich der Unterschied zwischen beiden Arten in vielen Fällen äußerlich erkennen. Auch wenn ein Befall durch die Gespinstmotte bei gesunden Gehölzen meist nicht zum Absterben führt, stellt sich die Frage, ob vorgeschädigte oder durch Trockenheit und Hitzestress belastete Bäume und Sträucher durch zusätzlichen Kahlfraß dauerhaft geschädigt werden oder absterben können.
Vor diesem Hintergrund frage ich die Verwaltung:
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Wie viele Bäume waren 2024, 2025 und 2026 an welchen Standorten im Bezirk Wandsbek vom Eichenprozessionsspinner-Befall betroffen?
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Welche Methoden zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners wurden seit 2024 angewandt?
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Welche Präventionsmaßnahmen zur Bekämpfung und Vermeidung des Eichenprozessionsspinners wurden seit 2024 durchgeführt?
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Wie beurteilt das Bezirksamt die Entwicklung zum Eichenprozessionsspinner in den letzten Jahren?
- Wie viele Meldungen zum Eichenprozessionsspinner gingen in den Jahren 2024, 2025 und bislang 2026 beim Bezirksamt ein?
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Welche Kosten sind dem Bezirksamt hierfür jeweils in den Jahren 2024, 2025 und bislang 2026 entstanden?
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Liegen dem Bezirksamt Erkenntnisse über eine Zunahme von Befällen durch Gespinstmotten im Bezirk Wandsbek vor?
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Welche Baum- oder Straucharten sind im Bezirk Wandsbek besonders häufig von Gespinstmotten betroffen?
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Gibt es Schwerpunktbereiche oder Grünanlagen im Bezirk, in denen aktuell vermehrt Befälle durch Gespinstmotten festgestellt werden?
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Welche Maßnahmen ergreift das Bezirksamt bei starkem Befall durch Gespinstmotten?
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Liegen dem Bezirksamt Erkenntnisse darüber vor, dass vorgeschädigte oder klimabedingt geschwächte Bäume und Sträucher einen Befall durch Gespinstmotten häufiger nicht überleben?
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Welche Erkenntnisse liegen dem Bezirksamt allgemein zum Zustand klima- und trockenheitsgeschädigter Straßen- und Parkbäume im Bezirk Wandsbek vor?
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Welche Maßnahmen ergreift das Bezirksamt, um Straßen- und Parkbäume widerstandsfähiger gegen klimabedingten Stress sowie Schädlingsbefall zu machen?
- Welche Rolle spielen sogenannte klimaresistente oder nichtheimische Baumarten bei Neupflanzungen im Bezirk Wandsbek?
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Werden bei Neupflanzungen auch Aspekte möglicher zukünftiger Schädlingsanfälligkeit berücksichtigt? Wenn ja: wie?