Mit der am 2. Juni 2021 beschlossenen Drucksache 22/4454 hat die Bürgerschaft den Senat ersucht den Masterplan BNE zu beschließen und umzusetzen, Alle an der Umsetzung des Hamburger Masterplans BNE 2030 beteiligten Behörden (Behörde für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Familie und Integration (BAGSFI), Behörde für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke, (BWFGB), Senatskanzlei (SK), Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) – inkl. Hamburger Institut für Berufliche Bildung (HIBB), Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI) und die Landeszentrale für Politische Bildung (LZpB) – sowie die BUKEA) haben Vertretungen ihrer Behörden in die Steuerungsgruppe des Masterplans entsandt. Die ersten Sitzungen der Arbeitsforen haben Ende Oktober/Anfang November 2021 stattgefunden.
Zu den Arbeitsforen zählt auch die AG Bezirke. Die AG Bezirke hat bis Juni 2023 13 x getagt.
Die Umsetzung der Agenda 2030 vom Hamburger Masterplan BNE und der damit verbundenen Ziele stellt auch die Hamburger Bezirke, die im kommunalen Bereich die direkte Schnittstelle zu den Hamburger Bürgerinnen und Bürgern bilden, vor neue Herausforderungen. Damit der Wandel zu einer nachhaltigen Gesellschaft gelingen kann und das Thema Nachhaltigkeit in den Hamburger Bezirken mit Leben erfüllt wird, sind unterstützende Aktivitäten einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) im Sinne des SDG-Ziels 4 nötig und sinnvoll.
In den Bezirksversammlungen und ihren Fachausschüssen sollten Diskussionen angeregt werden, welche der vom Senat definierten SDG-Ziele auch auf Bezirksebene relevant sind und welche Vorteile eine nachhaltige Entwicklung dem Bezirk bringen kann. Die Bezirksämter werben im Rahmen der Möglichkeiten und soweit erforderlich Ressourcen ein und erhalten Unterstützung durch die Fachbehörden, um eigene Nachhaltigkeitsprofile zu entwickeln.
Im Sinne der Nachhaltigen Entwicklung werden Konzepte und Vorhaben in einem partizipativen Prozess gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern, Verbänden, Unternehmen und anderen gesellschaftlichen Akteuren „auf Augenhöhe“ entwickelt und umgesetzt.
Der Prozess wird durch Öffentlichkeitsarbeit unterstützt, wobei die Vorsitzenden der Bezirksversammlungen und die Leitungen der Bezirksämter eine aktive Rolle einnehmen können und in einer Vorbildfunktion die nachhaltige Entwicklung auf bezirklicher Ebene unterstützen (z. B. durch die persönliche Teilnahme an Veranstaltungen vor Ort sowie in der Presse- und Medienarbeit).
Vor diesem Hintergrund fragen wir die Verwaltung:
Das Bezirksamt Wandsbek antwortet wie folgt: 11.10.2023
Bezirksamt Wandsbek:
Aufgrund einer fehlenden (zentralen) Ressource für die Umsetzung des Masterplans BNE können solche und damit verwandte Aufgaben lediglich querschnittsmäßig im kleineren Umfang anlassbezogen von jeweiligen Dienststellen übernommen und erledigt werden.
Bezirksamt Wandsbek:
Eine solche Befassung war bislang nicht vorgesehen und kann nur beim Vorhandensein einer zentralen, adäquat ausgestatteten, Ressource erfolgen. Des Weiteren siehe Antwort auf Frage 1.
Bezirksamt Wandsbek:
Beispielhaft kann z.B. die bezirkliche, für die Öffentlichkeit gedachte Präsenzveranstaltung konzipierte Veranstaltung „Das Klima spielt verrückt: Wie sich der Klimawandel auf unsere Gesundheit auswirkt und was das mit Politik zu tun hat“ genannt werden, die vom Fachamt Sozialraummanagement und den bezirklichen Seniorenvertretungen unter Hinzuziehung von Fachexpertise der HAW (Forschungs- und Transferzentrum „Nachhaltigkeit und Klimafolgenmanagement“) entworfen und am 30.03.2023 im Bürgersaal Wandsbek mit ca. 50 Interessierten realisiert wurde.
Bezirksamt Wandsbek:
Aufgrund der bisher noch nicht zur Verfügung stehenden Ressourcen konnte hier noch keine Initiative erfolgen.
Bezirksamt Wandsbek:
Siehe Antworten auf Fragen 1) und 2).
Bezirksamt Wandsbek:
Fehlanzeige
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