Baumaßnahme "Voßkulen / Nebenflächen östlich Lesserstraße" nutzen, um Parksituation für Anwohner verbessern Antrag der CDU-Fraktion
Letzte Beratung: 24.06.2026 Regionalausschuss Kerngebiet Wandsbek Ö 6.1
Die Verwaltung hat mitgeteilt, dass die Maßnahme „Voßkulen / Nebenflächen östlich Lesserstraße“ derzeit noch in der Vorplanungs- und Abstimmungsphase ist und die zukünftige Gestaltung der Parkstände noch nicht feststeht. Ebenso sollen bestehende Parkstände im Rahmen der Planung überprüft werden.
Bereits seit mehreren Jahren wird von Anwohnerinnen und Anwohnern auf die angespannte Parksituation im Bereich Voßkulen, Lesserstraße und Tilsiter Straße hingewiesen. In einer früheren Eingabe (Drs. 21-8819) wurde geschildert, dass die früher genutzten Seitenstreifen entlang der Voßkulen über lange Zeit konfliktfrei zum Parken genutzt wurden und sich die Situation nach dem Wegfall zahlreicher Stellmöglichkeiten im Umfeld der Veloroute deutlich verschlechtert habe. Insbesondere wurde auf den gestiegenen Parkdruck, Parkplatzsuchverkehre sowie Belastungen für Anwohner, Handwerksbetriebe und Pflegedienste hingewiesen.
Auch in der jüngeren Eingabe „Verkehrssituation und Flächenverteilung im Bereich Voßkulen / Tilsiter Straße (Veloroute)“ wird die Parksituation erneut thematisiert. Dort wird angeregt, zusätzliche Parkmöglichkeiten zu prüfen, bestehende Straßenräume effizienter zu nutzen und die Anordnung einzelner Poller und Fahrradbügel auf ihre Erforderlichkeit zu überprüfen.
Die nun geplante Baumaßnahme bietet die Möglichkeit, die seit Jahren vorgetragenen Anliegen der Anwohnerschaft in die Planung einzubeziehen. Ziel muss sein, die vorgesehenen Verbesserungen der Barrierefreiheit mit einer spürbaren Verbesserung der Stellplatzsituation zu verbinden. Dabei sollten insbesondere die Nutzung und mögliche Wiederherstellung bzw. Neuordnung bestehender Seitenflächen, die Optimierung vorhandener Parkstände sowie weitere Potenziale zur Schaffung zusätzlicher Stellplätze untersucht werden.
Die Verwaltung sollte daher die laufende Planung nutzen, um praktikable Lösungen für eine Entlastung des ruhenden Verkehrs zu entwickeln und diese den politischen Gremien zur Entscheidung vorzulegen.
Vor diesem Hintergrund möge die Bezirksversammlung beschließen:
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