Arbeitsprogramm "Straßen" 2026/2027 nun ohne Straßenneubau MR22 2026/2027 veröffentlicht. Fehlende Transparenz für die Bürgerinnen und Bürger bei den Straßenbauarbeiten im Bezirk Wandsbek 2026/2027 Kleine Anfrage vom 05.03.2026
Das Arbeitsprogramm „Straßen“ wurde am 22.01.2026 im Ausschuss Mobilität vorgelegt (Niederschrift liegt noch nicht vor). Die Beschlussvorlage des Ausschusses Mobilität wurde am 05.02.2026 durch die Bezirksversammlung Wandsbek beschlossen. Die Drucksache 22-2976.1 enthält in der Anlage nur das Arbeitsprogramm Straßenplanung 2026/2027, das Kleinmaßnahmen - Arbeitsprogramm 2026/2027 - MR2 – Straßenplanung und den Maßnahmenspeicher Arbeitsprogramm 2026/2027 - MR2 – Straßenplanung.
Bis zum Arbeitsprogramm 2024/2025 wurden gemeinsam das Arbeitsprogramm Straßenplanung und das Arbeitsprogramm Straßenneubau (siehe Drucksache 21-8035.1) als Beschluss der Bezirksversammlung veröffentlicht.
Durch die Nichtveröffentlichung des Arbeitsprogrammes Straßenneubau fehlt die Transparenz für die Bürgerinnen und Bürger, welche Straßenbauarbeiten das Bezirksamt Wandsbek in den Jahren 2026/2027 plant.
Den Mitgliedern der Bezirksversammlung wird die Kontrolle der Verwaltung erschwert bzw. verhindert.
Zusätzlich wurden für das Arbeitsprogramm 2026/2027 das Kleinmaßnahmen - Arbeitsprogramm 2026/2027 - MR2 – Straßenplanung aufgenommen.
Im Maßnahmenspeicher Arbeitsprogramm 2026/2027 - MR2 – Straßenplanung wurden die Nachrücker, Kleinmaßnahmen-Liste und entfällt aus dem Maßnahmenspeicher farblich gekennzeichnet.
Die offenen Beschlüsse der Bezirksversammlung sind im Maßnahmenspeicher alphabetisch geordnet und damit ist die zeitliche Aufnahme in die Liste der Nachrücker nicht transparent.
Auf Anfrage der CDU-Fraktion teilte das Bezirksamt im letzten Jahr mit: „Perspektivisch plant das Bezirksamt (möglichst für das Arbeitsprogramm 2026/2027), die Arbeitsprogramme Straßenplanung und Straßenneubau zu einem Arbeitsprogramm zusammenzulegen.“ (Drs. 22-1170). Im Arbeitsprogramm 2026/27 wird allerdings nur die Straßenplanung erwähnt und nicht der Straßenneubau.
Vor diesem Hintergrund fragen wir die Verwaltung:
keine Anlage/n
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