22-1719

Zusatzantrag CDU betr. zum gemeinsamen Antrag SPD - Grüne betr. 40 Jahre Harburger Mahnmal gegen Faschismus - Erinnerung erneuern, Haltung zeigen

Antrag

Letzte Beratung: 28.04.2026 Bezirksversammlung Harburg Ö 11.1

Sachverhalt


40 Jahre nach Einweihung des Mahnmals gegen Faschismus ist vielen Harburgern und Harburgerinnen weder der Standort noch die Geschichte dieses Mahnmals (Am Harburger Ring 31, oberhalb der Unterführung zum Sand) bekannt. Damit dieses Kunstwerk einem Vergessen des dunkelsten Kapitels deutscher Geschichte entgegenwirken kann und somit weiterhin mahnen kann, bedarf es einer Expertise, die bestenfalls zugleich in Harburg angesiedelt ist. Vor diesem Hintergrund ist das Archäologischen Museum Hamburg und Stadtmuseum Harburg (AMH) prädestiniert, das Mahnmal zum einen dem Vergessen zu entreißen und gleichzeitig eine Vermittlung der Geschichte museumsdidaktisch zu gewährleisten.

Petitum/Beschluss


Die Bezirksversammlung beschließt:

1. Das Bezirksamt wird gebeten, kurzfristig mit dem Archäologischen Museum Hamburg und Stadtmuseum Harburg (AMH) Kontakt aufzunehmen, um Möglichkeiten zur Realisierung von Maßnahmen zur Verbesserung der Sichtbarkeit des Mahnmals zum Jubiläum im Oktober 2026 zu identifizieren;

2. Das Bezirksamt wird gebeten, in Zusammenarbeit mit dem AMH begleitend zu der Umsetzung ein Konzept zur Pflege des Mahnmals und zu einer Vermittlung der Geschichte und der Idee des Mahnmals zu entwickeln.

3. Die Bezirksversammlung stellt dem AMH bezirkliche Sondermittel bis zu einer Höhe von € 10.000,00 zur Verfügung.

Hamburg, am 24.04.2026

Bera­tungs­reihen­folge
Datum/Gremium
TOP
28.04.2026
Ö 11.1
Lokalisation Beta

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