Volt Fraktion: Kleine Anfrage gemäß § 24 BezVG
Rattenbefall in der Außenanlage der SAGA-Wohnanlage in der Hoppenstedtstraße
Bewohnerinnen und Bewohner der SAGA-Wohnanlage in der Hoppenstedtstraße berichten von einem sichtbaren Rattenbefall in der Außenanlage. Nach Angaben aus der Nachbarschaft wurde die Problematik sowohl der SAGA als Eigentümerin als auch dem zuständigen Bereich HU3 – Hygiene und Infektionsmedizin beziehungsweise dem Institut für Hygiene und Umwelt gemeldet.
Den Anwohnenden wurde wiederholt mitgeteilt, dass eine Fachfirma mit der Bekämpfung beauftragt worden sei. Gleichzeitig wird jedoch berichtet, dass sich die Situation vor Ort bislang nicht spürbar verbessert habe und weiterhin regelmäßig Ratten gesichtet würden. Dies führt zu erheblicher Verunsicherung und Unzufriedenheit in der Nachbarschaft.
Vor diesem Hintergrund fragen wir die Verwaltung:
- Seit wann ist dem Bezirksamt Harburg, dem Institut für Hygiene und Umwelt beziehungsweise HU3 – Hygiene und Infektionsmedizin der Rattenbefall beziehungsweise entsprechende Verdachtsmeldungen in der SAGA-Wohnanlage Hoppenstedtstraße bekannt?
- Wie viele Meldungen über Rattenbefall in diesem Bereich sind seit erstmaligem Bekanntwerden eingegangen? Bitte nach Datum aufschlüsseln.
- Von welchen Stellen beziehungsweise Personengruppen gingen die Meldungen jeweils aus (Anwohnende, SAGA, Fachfirma, andere Behörden etc.)?
- Welche Maßnahmen wurden seit Bekanntwerden des Befalls durch die zuständigen Behörden veranlasst, empfohlen oder angeordnet?
- Wurden Ortsbegehungen, Kontrollen oder Erfolgskontrollen durchgeführt? Wenn ja, wann und mit welchem Ergebnis?
- Seit wann ist der SAGA der Rattenbefall beziehungsweise der Verdacht eines Rattenbefalls in der Hoppenstedtstraße bekannt?
- Wann wurde erstmals eine Fachfirma zur Bekämpfung des Befalls beauftragt?
- Welche Fachfirma wurde beziehungsweise welche Fachfirmen wurden mit der Bekämpfung beauftragt?
- Welche konkreten Maßnahmen umfasst beziehungsweise umfasste der Bekämpfungsauftrag (z. B. Monitoring, Köderstationen, Bekämpfung von Nestern, bauliche Sicherungsmaßnahmen, Ursachenanalyse)?
- Welches Bekämpfungs- und Kontrollkonzept verfolgt die beauftragte Fachfirma?
- Welche Erkenntnisse liegen über die Ursachen des Befalls vor (z. B. Müllablagerungen, Fütterungen, bauliche Mängel, Kanalanschlüsse oder sonstige Faktoren)?
- Welche Maßnahmen wurden oder werden ergriffen, um die Ursachen des Befalls dauerhaft zu beseitigen?
- Wurden gegenüber der SAGA oder Dritten behördliche Anordnungen ausgesprochen? Wenn ja, welche und mit welchen Fristen?
- Wie bewertet die Verwaltung den aktuellen Stand der Bekämpfungsmaßnahmen?
- Liegen Erkenntnisse darüber vor, ob sich der Befall seit Beginn der Maßnahmen verringert, vergrößert oder unverändert fortbesteht?
- Welche Kriterien werden angewendet, um den Erfolg der Bekämpfungsmaßnahmen zu bewerten?
- Wann wird nach Einschätzung der Verwaltung mit einer nachhaltigen Eindämmung beziehungsweise Beseitigung des Befalls gerechnet?
- Welche Informationen wurden den betroffenen Anwohnenden bislang über den Stand der Maßnahmen zur Verfügung gestellt?
- Hält die Verwaltung die Kommunikation gegenüber den betroffenen Bewohnerinnen und Bewohnern für ausreichend? Wenn ja, warum? Wenn nein, welche Verbesserungen sind vorgesehen?
- Sieht die Verwaltung Anlass, angesichts der wiederkehrenden Beschwerden zusätzliche Maßnahmen oder eine engmaschigere Kontrolle der Situation vor Ort zu veranlassen?