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Volt Antrag: Mehr Paris in Harburg wagen - stark genutzte Wegebeziehungen für Zu-Fuß-Gehende aufwerten.

Antrag

Letzte Beratung: 30.06.2026 Bezirksversammlung Harburg Ö 6.11

Sachverhalt

Volt Antrag: Mehr Paris in Harburg wagen - stark genutzte Wegebeziehungen für Zu-Fuß-Gehende aufwerten.

Harburg verfügt über zahlreiche stark genutzte Wegebeziehungen zwischen Wohngebieten, Schulen, Bahnhöfen, Einkaufsmöglichkeiten, Grünanlagen und Freizeiteinrichtungen. Viele dieser Wege werden täglich von tausenden Menschen zu Fuß genutzt und prägen damit maßgeblich die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum.

Europäische Städte zeigen, dass bereits kleine Maßnahmen wie zusätzliche Sitzgelegenheiten, mehr Schatten durch Bäume, bessere Beleuchtung, attraktive Begrünung oder eine bessere Wegweisung dazu beitragen können, das Zufußgehen angenehmer zu machen und die Aufenthaltsqualität im Quartier zu erhöhen.

Um vorhandene Ressourcen gezielt einzusetzen, erscheint es sinnvoll, zunächst diejenigen Wegeverbindungen zu identifizieren, die bereits heute eine besondere Bedeutung für den Fußverkehr besitzen oder von Bürgerinnen und Bürgern als besonders attraktiv wahrgenommen werden. Dabei sollen möglichst vorhandene Erkenntnisse und Daten genutzt werden, um zusätzlichen Verwaltungsaufwand zu vermeiden.

Ziel ist es, konkrete Ansatzpunkte für eine schrittweise Verbesserung der attraktivsten Fußwegeverbindungen im Bezirk Harburg zu gewinnen und damit die Lebensqualität, die Klimaresilienz und die Attraktivität des öffentlichen Raums weiter zu stärken.

Petitum/Beschluss

Die Bezirksversammlung möge beschließen:

Die Bezirksamtsverwaltung wird gebeten,

  1. auf Grundlage bereits vorhandener Erkenntnisse, Planungen und Datenlagen die aus Sicht der Verwaltung bedeutendsten beziehungsweise am stärksten genutzten Fußwegeverbindungen im Bezirk Harburg zu identifizieren,
  2. zu prüfen, ob diese Einschätzung durch eine niedrigschwellige Bürgerbeteiligung, beispielsweise über das Beteiligungsportal der Freien und Hansestadt Hamburg oder vergleichbare digitale Formate, ergänzt werden kann,
  3. für die identifizierten Wegeverbindungen beispielhaft mögliche Maßnahmen zur Steigerung der Aufenthaltsqualität darzustellen, insbesondere hinsichtlich: Verschattung und Stadtgrün, Sitzgelegenheiten, Beleuchtung, Orientierung und Wegweisung, Barrierefreiheit sowie weiterer kostengünstiger Aufwertungen des öffentlichen Raums,
  4. der Bezirksversammlung über die Ergebnisse zu berichten.
Bera­tungs­reihen­folge
Datum/Gremium
TOP
30.06.2026
Ö 6.11
Lokalisation Beta
Hamburg

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