22-0709.01

Stellungnahme zu dem Antrag SPD betr. Wildverbiss am Friedhof Fischbek

Antwort / Stellungnahme des Bezirksamtes

Letzte Beratung: 24.06.2026 Regionalausschuss Süderelbe Ö 5.1

Sachverhalt


Aus der Fischbeker Heide kommen Rehe durch die Gärten bis zum Friedhof Fischbek und überwinden die bisherige Umzäunung

Auf dem Friedhof angelangt, verursachen Böcke und Ricken erhebliche Verbissschäden an der Bepflanzung. Sehr zum Leidwesen der Angehörigen der dort Bestatteten, die mit Mühe, Aufwand und Kosten die Grabstätten pflegen und bepflanzen. Hier steht die Friedhofsverwaltung, also das Bezirksamt Harburg, Fachamt Management des öffentlichen Raumes, in der Verantwortung für Abhilfe zu sorgen, wie es das schon vor einigen Jahren bei einer ähnlichen Schadenslage am Heidefriedhof vorgenommen hat.

Petitum/Beschluss


Das Bezirksamt Harburg wird gebeten, den Friedhof Fischbek vor weiteren Schäden durch Wildverbiss zu sichern. Dazu gehören ggfs. Torschließsysteme, Zaunausbesserungen und -erhöhungen und weitere Maßnahmen. Diese Maßnahmen sind barrierefrei zu planen. Es soll zeitnah über Art, Umfang und Kosten der geplanten Maßnahmen im Regionalausschuss Süderelbe berichtet werden, um dort über die Umsetzung der Maßnahmen einen Beschluss zu fassen.

Freie und Hansestadt Hamburg

Bezirksamt Harburg 11.06.2026

Das Bezirksamt Harburg nimmt wie folgt Stellung:

Das zuständige Fachamt MR hat die Örtlichkeit in Augenschein genommen und anschließend erforderliche Maßnahmen mit einer Priorisierung zusammengestellt.

Als zunächst dringend erachtet wurde die Erneuerung des Zaunes im Bereich Westseite Scheideholzhang / Scheideholzkehre mit einer Länge von ca. 110 m. Hier warbisher ein ungestörter Übertritt in den Friedhofbereich durch kaputte Zäune möglich.

Nach Auskunft der Friedhofmitarbeiter:innen sowie von Anwohner:innen fand hier ein regelmäßiger Wechsel von Rehen statt.

Weitere Zaunabschnitte können sukzessive, je nach Verfügbarkeit von finanziellen Ressourcen, überarbeitet werden.

Duch das zur Verfügung stehende Budget für 2025/26wurdeinzwischen der o.g. Abschnitt Scheideholzhang / Scheideholzkehre gegen Rehwechsel gesichert.

Als Zaun wurde ein Doppelstabgitterzaun, Höhe 180 cm ausgewählt. Diese Höhe sollte lt. Aussagen der Kollegen aus dem Abschnitt Forsten ein Überspringen verhindern können.

Der Einbau von Wildschutzrosten an den Eingängen wurde als nicht notwendig erachtet, da die Tore zum Friedhof nicht dauerhaft, zum Beispiel für PKW-Verkehr, offengehalten werden.

gez.Carstensen

f.d.R. Kaidas

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