Stellungnahme zu dem Antrag SPD betr. Barfuß-Parcours im Sportband Königswiesenpark
August 2017- Die IBA Hamburg hat das Sport- und Spielband in Neugraben-Fischbek eröffnet.
Hier sind verschiedene Aktivitäten zusammen gefasst, um den Königswiesenpark attraktiv zu gestalten.
Von Beachvolleyball über einen Callesthenic-Parcours, bis zum Kinderspielplatz wird den Besuchern und Anwohnern viel zur Gestaltung ihrer Freizeit geboten. Doch der Park ist sehr groß und biete genügend Platz um weitere Angebote aufzunehmen.
So wird seit geraumer Zeit von den anliegenden Schulen und Kindergärten ein Angebot in Form eines Barfuß-Parcours angeregt.
Viele Kinder sind es nicht mehr gewohnt Barfuß zu laufen und ihnen fehlen die damit verbundenen Sinneswahrnehmungen und das Bewegungsgefühl. Außerdem trägt Barfußlaufen zur Fussgesundheit bei.
Kurz: Ein Barfuß-Parcours fördert die gesunde Entwicklung unserer Kinder!
Die Verwaltung wird gebeten zu prüfen, ob als zusätzliches Angebot im Königswiesenpark ein Barfuß-Parcours eingerichtet werden kann. Bei Zuständigkeit, ist die IBA zu involvieren. Das Ergebnis ist im Regionalausschuss vorzustellen.
Freie und Hansestadt Hamburg
Bezirksamt Harburg 25.02.2026
Das Bezirksamt nimmt zur obigen Drucksache wie folgt Stellung:
Grundsätzliches Ziel der Abteilung Stadtgrün ist es stets Spiel- und Freizeitanlagen zu entwickeln, die vielschichtige Sinneserfahrung ermöglichen. Die verwendeten Geräte müssen strapazierfähig, langlebig und beständig sein sowie aufgrund der begrenzt zur Verfügung stehenden öffentlichen Flächen möglichst viele Nutzungsgruppen ansprechen.
Ein Barfuß-Parcours trägt zweifelsfrei zur Sinneserfahrung bei und schult die taktile Wahrnehmung durch die Verwendung natürlicher Materialien wie Kies, Sand, Rindenmulch, Moos, Tannenzapfen, Holzwürfel oder Kieselsteine. Aus Sicht der Abteilung Stadtgrün handelt es sich jedoch um ein Angebot, das seine Besonderheit im erstmaligen Erleben entfaltet. Ein dauerhaftes Benutzungsinteresse scheint nicht sichergestellt.
Des Weiteren benötigen die unterschiedlichen Oberflächen einen intensiven Pflegeaufwand, den die öffentliche Verwaltung nicht leisten kann. Als geeignete Einsatzbereiche werden private Freizeitparks oder Wellnessanlagen angesehen.
Aus den geschilderten Gründen hält die Verwaltung die Errichtung eines Barfuß-Parcours auf dem öffentlichen Sportband Königswiesenpark für nicht umsetzbar.
gez. Carstensen
f.d.R. Kaidas
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