Innovative Ladeinfrastruktur im öffentlichen Raum - Einsatz von E-Ladebordsteinen im Bezirk Harburg prüfen
Der Ausbau der Ladeinfrastruktur ist eine wesentliche Voraussetzung für das Gelingen der Mobilitätswende. Insbesondere in dicht besiedelten Wohngebieten verfügen viele Nutzerinnen und Nutzer von Elektrofahrzeugen über keine eigenen Stellplätze mit Lademöglichkeiten. Gleichzeitig stoßen herkömmliche Ladesäulen im öffentlichen Raum häufig an Grenzen, da sie zusätzlichen Platz beanspruchen und in engen Straßenräumen die Nutzbarkeit von Gehwegen beeinträchtigen können. Mit sogenannten E-Ladebordsteinen wird derzeit eine innovative Form der Ladeinfrastruktur erprobt. Hierbei wird die Ladeelektronik direkt in den Bordstein integriert. Erste Pilotprojekte, unter anderem in Köln, haben gezeigt, dass diese Technologie eine platzsparende und städtebaulich verträgliche Ergänzung zu bestehenden Ladesäulen darstellen kann. Vor diesem Hintergrund erscheint es sinnvoll, die Einsatzmöglichkeiten von E-Ladebordsteinen auch für den Bezirk Harburg zu prüfen.
Die Bezirksversammlung Harburg möge beschließen:
Die zuständige Fachbehörde wird gebeten,
1. die bisherigen Erkenntnisse aus Pilotprojekten zu E-Ladebordsteinen, insbesondere aus Köln sowie weiteren Modellkommunen, hinsichtlich einer möglichen Anwendung im Bezirk Harburg zu bewerten,
2. geeignete Standorte im Bezirk Harburg für eine mögliche Erprobung von E-Ladebordsteinen zu identifizieren und dabei die Belange der Verkehrssicherheit, der Barrierefreiheit sowie des Stadtbildes zu berücksichtigen,
3. dem Ausschuss für Mobilität und Inneres über die Ergebnisse der Prüfungen zu berichten und darzulegen, ob die Durchführung eines Pilotprojekts im Bezirk Harburg empfohlen wird.
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