Große Anfrage der Volt Fraktion betr.: Angebot musischer und tänzerischer Bildung für Kinder und Jugendliche im Bezirk Harburg
Im Interesse einer verantwortungsvollen Verwendung öffentlicher Mittel sowie zum Erhalt und zur Stärkung bestehender bezirklicher Angebote und Strukturen ohne den Aufbau konkurrierender Doppelstrukturen, bitten wir um Auskunft über die bestehenden Angebote der frühkindlichen, kindlichen und jugendlichen musischen und tänzerischen Bildung im Bezirk Harburg.
Vor diesem Hintergrund fragen wir die Bezirksverwaltung:
1. Musische Bildung (Musik)
a) Welche Einrichtungen und Träger bieten bzw. boten im Bezirk Harburg in den vergangenen fünf Jahren Angebote in den Bereichen
– musikalische Früherziehung / Rhythmik,
– Chöre, Singgruppen
– Orffsche Musik,
– instrumentaler Musikunterricht,
– sowie ggf. den Verleih von Musikinstrumenten
an?
b) Wir bitten um eine jährliche Aufschlüsselung für die vergangenen fünf Jahre nach folgenden Kriterien:
– Anbieter / Träger,
– Art des Angebots (einschließlich Anzahl der Unterrichtseinheiten sowie Dauer der einzelnen Einheiten bzw. der Kurslaufzeit),
– jeweilige Zielaltersgruppe,
– Anzahl der tatsächlich teilnehmenden Kinder,
– Teilnahmebeitrag pro Kind (kostenfrei bzw. Betrag),
– Gesamtkosten des jeweiligen Angebots,
– Höhe der öffentlichen Förderung,
– Förderquelle (bezirkliche, landesweite, bundesweite oder sonstige Mittel),
– Art der Förderung (institutionell, projektbezogen, einmalig oder dauerhaft).
c) Durch welche der folgenden Anbietergruppen wurden die jeweiligen Angebote durchgeführt:
– Kitas,
– Grundschulen,
– weiterführende Schulen,
– Träger der offenen Kinder- und Jugendarbeit,
– konfessionelle Anbieter,
– private oder städtische Anbieter,
– Musikschulen,
– Initiativen und sonstige Träger?
(Bitte die einzelnen Einrichtungen jeweils konkret benennen.)
2. Tanzangebote für Kinder und Jugendliche
a) Welche Einrichtungen und Träger boten im Bezirk Harburg in den vergangenen fünf Jahren Tanzangebote (z. B. Tanzkurse, Tanztrainings, kreative oder inklusive Tanzangebote) für Kinder und Jugendliche an?
b) Wir bitten auch hier um eine jährliche Aufschlüsselung für die vergangenen fünf Jahre nach folgenden Kriterien:
– Anbieter / Träger,
– Art des Angebots (z. B. Hip-Hop, Ballett, zeitgenössischer Tanz, Folklore, inklusiver Tanz u. a.),
– jeweilige Zielaltersgruppe,
– Anzahl der tatsächlich teilnehmenden Kinder und Jugendlichen,
– Teilnahmebeitrag pro Person (kostenfrei bzw. Betrag) sowie Anzahl der Unterrichtseinheiten bzw. Kursdauer,
– Gesamtkosten des jeweiligen Angebots,
– Höhe der öffentlichen Förderung,
– Förderquelle (bezirkliche, landesweite, bundesweite oder sonstige Mittel),
– Art der Förderung (institutionell, projektbezogen, einmalig oder dauerhaft).
c) Durch welche der folgenden Anbietergruppen wurden die jeweiligen Angebote durchgeführt:
– Schulen,
– Träger der offenen Kinder- und Jugendarbeit, Jugendhäuser etc.
– Tanzschulen,
– Sportvereine,
– konfessionelle Anbieter,
– Initiativen und sonstige Träger?
3. Gesamtfinanzierung
a) Welche Projekte und Angebote der musischen und tänzerischen Bildung für Kinder und Jugendliche im Bezirk Harburg wurden in den vergangenen fünf Jahren aus öffentlichen Mitteln gefördert?
b) In welcher Höhe erfolgte jeweils eine Förderung?
c) Aus welchen Haushaltsstellen bzw. Förderprogrammen (bezirklich, landesweit, bundesweit) erfolgte die jeweilige Finanzierung?
4. Erhebungsmethodik und Rücklauf
a) Wann und auf welchem Weg (z. B. per E-Mail, postalisch, telefonisch) wurden die Einrichtungen und Träger zu den Angeboten der musischen und tänzerischen Bildung für Kinder und Jugendliche betreffend ihrer Angebote angefragt (bitte ebenfalls für die vergangenen fünf Jahre darstellen)?
b) Wie viele und welche konkreten Einrichtungen und Träger wurden jeweils kontaktiert (bitte nach Anbietergruppen differenzieren und einzeln auflisten)?
c) Wie lautete der Wortlaut der jeweiligen Anschreiben bzw. Anfragen an die Einrichtungen und Träger?
d) Wie viele qualifizierte Antworten (keine automatisierten Eingangs- oder Abwesenheitsbestätigungen) gingen jeweils ein?
e) Wie hoch war die jeweilige Rücklaufquote in Prozent, bezogen auf die Zahl der angefragten Einrichtungen (bitte getrennt für die aktuelle Erhebung sowie für die vergangenen fünf Jahre angeben)?
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