Antrag FDP Fraktion betr. Wohnungsbaupotenzial aktiv erschließen
Wohnungsbaupotenzial aktiv erschließen
„Nachverdichtung ist in vielen Fällen ein zufallsgesteuerter Vorgang“, heißt es im jüngst vorgestellten Wohnungsbauprogramm für den Bezirk Harburg. Im Stadtentwicklungsausschuss erklärte die Verwaltung zudem, dass sie nicht aktiv an Grundeigentümer herantreten würde, um Potenziale für den Wohnungsbau zu erschließen.
Durch das komplexe Baurecht und immer komplexer werdende Bebauungspläne ist vielen Grundeigentümern oft nicht bekannt, welche Potenziale ihr Grundstück hat. Wäre etwa die Aufstockung eines Bestandsgebäudes möglich? Könnte noch ein weiteres Gebäude auf der gleichen Fläche errichtet werden? Würde sich Abriss und Neubaufür mehr Wohnungen lohnen?
Eins ist klar: Der Bezirk Harburg benötigt mehr Wohnungen. Deshalb sollte die Bezirksverwaltung ihre Passivität aufgeben und aktiv an Grundeigentümer herantreten, um mehr Wohnungsbau zu schaffen und mit Grundeigentümern ins Gespräch zu kommen.
So würde das Wohnungsbauprogramm auch endlich zu einem aktiven Programm werden und nicht eine Auflistung dessen bleiben, was an Planungen und Anträgen vorliegt.
Die Bezirksverwaltung wird ersucht,
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