Antrag der Volt-Fraktion - Entwicklung der Zahl an Schüler*innen ohne ersten Schulabschluss (ESA) sowie Wirksamkeit der Unterstützungsangebote des ReBBZ
Letzte Beratung: 27.01.2026 Bezirksversammlung Harburg Ö 7.16
In den vergangenen Jahren ist hamburgweit ein deutlicher Anstieg der Zahl von Schüler*innen (SuS) ohne ersten allgemeinen Schulabschluss (ESA) zu verzeichnen. Für das Schuljahr 2023/2024 wurden rund 1.100 SuS – etwa 6,5 % – ohne ESA dokumentiert. Die Zahlen schwanken bezirksübergreifend erheblich und ein hoher Anteil der betroffenen Jugendlichen hat einen sonderpädagogischen Förderbedarf.
Ein Teil der SuS holt den ESA später an berufsbildenden Schulen nach. Andere werden über das Regionale Bildungs- und Beratungszentrum (ReBBZ) unterstützt, insbesondere dann, wenn eine reguläre Beschulung aussichtslos erscheint und ein Verbleib im Regelschulsystem gefährdet ist.
Im Rahmen der ReBBZ-Angebote arbeiten die Jugendlichen beispielsweise im Modell "2 Tage Betrieb-3 Tage Schule", um durch praktische Erfolgserlebnisse Motivation, Lernfortschritte und berufliche Orientierung zu fördern. Das ReBBZ Harburg weist auf seiner Homepage auf entsprechende Berufsorientierungsangebote hin (vgl. https://rebbz-harburg.hamburg.de/).
Bislang liegen jedoch keine verlässlichen, systematisch erhobenen Daten darüber vor,
– wie viele Jugendliche diese Angebote erfolgreich nutzen,
– wie viele den ESA nachholen,
– wie viele in Ausbildung oder weiterführende Bildungswege übergehen,
– oder wie ihre persönliche Entwicklung und Förderung weiter begleitet wird.
Vor diesem Hintergrund besteht Klärungsbedarf zur Wirksamkeit der bestehenden Unterstützungsstrukturen, möglichen Verbesserungsbedarfen und folgende Fragen sollen im Ausschuss u.a. geklärt werden:
um u.a. zu den oben genannten Fragen Stellung zu nehmen und einen ausführlichen Sachstandsbericht zu geben.
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