Antrag CDU betr. Vorstellung des Lots*innen-Projektes der Evangelischen Stiftung Alsterdorf "QplusAlter - Älter werden im Quartier" und seiner Einbindung in den Bezirk
Letzte Beratung: 28.04.2026 Bezirksversammlung Harburg Ö 6.17
Im Ausschuss für Soziales, Integration, Gesundheit und Inklusion (SIGI) wurde von Verwaltungsseite darüber informiert, dass im Bezirk Harburg ein neues, nach §123 SGB XI gefördertes Lots*innen-Projekt „QplusAlter – Älter werden im Quartier“ der Evangelischen Stiftung Alsterdorf tätig würde.
Angesichts der demographischen Entwicklung erscheinen solche Beratungsangebote wichtig und begrüßenswert. Gleichsam besteht im Bezirk Harburg seit Jahren ein etabliertes, ehrenamtlich getragenes und vielfältig vernetztes Beratungsangebot durch den Bezirksseniorenbeirat, das von vielen älteren Menschen und ihren Angehörigen in Anspruch genommen wird und eine wichtige Rolle in der lokalen Unterstützungsstruktur spielt.
Um eine bestmögliche Versorgung und Beratung für Seniorinnen und Senioren im Bezirk sicherzustellen, ist es wünschenswert, Klarheit über Zielsetzungen, Zuständigkeiten und Kooperationsmöglichkeiten zu schaffen. Insbesondere auch sollte gewährleistet sein, dass vorhandene ehrenamtliche Strukturen sinnvoll ergänzt und nicht unbeabsichtigt verdrängt oder doppelt aufgebaut werden.
Die Bezirksversammlung beschließt:
Der Vorsitzende der Bezirksversammlung wird gebeten, auskunftsfähige Vertreter und Vertreterinnen des nach § 123 SGB XI geförderten Lots*innen-Projektes „QplusAlter – Älter werden im Quartier“ der Evangelischen Stiftung Alsterdorf in den Ausschuss für Soziales, Integration, Gesundheit und Inklusion (SIGI) einzuladen, um über das neu etablierte Beratungsangebot zu berichten und zu informieren. Dabei möge auf Projektziele, Förderzeitraum, inhaltliche Schwerpunkte, Zielgruppen, Arbeitsweise und Struktur des Angebotes eingegangen werden. Auch möge dargestellt werden, ob und in welcher Weise Kooperationen und Vernetzungen mit möglichen weiteren Akteuren (z. B. Pflegestützpunkte, Wohlfahrtsverbände, Nachbarschaftsinitiativen) im Bezirk angestrebt werden und ob und inwieweit eine Zusammenarbeit mit dem Bezirksseniorenbeirat vorgesehen ist bzw. wie mögliche diesbezügliche Synergien genutzt und Doppelstrukturen ggf. vermieden werden können.
Hamburg, am 13.04.2026
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