Antrag CDU betr. Fahrradwege im Arp-Schnittger-Stieg erhalten - keinen Rückbau vornehmen
Der Arp-Schnittger-Stieg soll als Teil der Radroute Plus (RSW Stade–Hamburg) zu einer Fahrradstraße umgebaut werden. Ziel der Maßnahme ist es, den Radverkehr zu bündeln sowie durch Vorrangregelungen und optimierte Fahrbahnoberflächen ein zügigeres Vorankommen zu ermöglichen. Die Strecke dient dabei als Verbindung von Neugraben-Fischbek in Richtung Harburger Innenstadt bzw. Veloroute 10.
Der Verkehrsraum des Arp-Schnittger-Stiegs verfügt derzeit über beidseitige, rot gepflasterte Radwege sowie separate Gehwege. Die vorhandene Infrastruktur befindet sich in einem insgesamt guten Zustand.
Insbesondere zu den Stoßzeiten besteht auf dem Arp-Schnittger-Stieg ein hohes Verkehrsaufkommen durch Radfahrverkehr, Kraftfahrzeuge, Busverkehr sowie Fußgänger. Ursache hierfür sind unter anderem die angrenzende Grundschule sowie das Schützenheim. Die bestehende Trennung der Verkehrsarten trägt derzeit zu einer geordneten und sicheren Verkehrsführung bei.
Ein Rückbau der vorhandenen Radwege zugunsten einer Fahrradstraße lässt vor diesem Hintergrund keinen erkennbaren verkehrlichen oder sicherheitsrelevanten Mehrwert erkennen. Vielmehr bestehen bei Anwohnern und Nutzern erhebliche Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen auf Verkehrssicherheit und Verkehrsfluss.
Die Bezirksversammlung beschließt:
Der Vorsitzende wird gebeten, sich gegenüber der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende dafür einzusetzen, von den Planungen zum Umbau des Arp-Schnittger-Stiegs zu einer Fahrradstraße bis auf Weiteres abzusehen und den bestehenden Ausbauzustand zu erhalten.
Hamburg, am 11.05.2026
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