Antrag CDU betr. Eisdecken prüfen, Winterspaß ermöglichen
In der aktuellen Kälte-Periode sind viele Bürgerinnen und Bürger verunsichert, ob ein sicheres Betreten der Eisflächen möglich ist. Manch einer betritt auch ohne behördliche Freigabe die Eisfläche und begibt sich damit in Lebensgefahr. Dieses Verhalten ist wohl damit zu erklären, dass nach längeren Kälteperioden Eisflächen subjektiv als sicher eingeschätzt werden.
Um den Bürgerinnen und Bürgern nach einer längeren Kälteperiode Gewissheit zu verschaffen, sollten Eisflächen regelmäßig geprüft und ggf. offiziell freigegeben werden.
Eine offizielle Freigabe des Bezirksamtes für einzelne, auf ihre Tragfähigkeit geprüfte Eisflächen in Bezirk wäre für die Bürger ein wichtiger Hinweis, um sich nicht durch eigenmächtiges Betreten von Eisflächen in Gefahr zu bringen.
Eine pauschale Übernahme der Warnung der BUKEA, Eisflächen nicht zu betreten, wird den unterschiedlichen Gewässern in Harburg nicht gerecht. So ist die Eisdecke auf kleineren Gewässern wie z. B. dem Schulteich (ugs. Feuerteich) in Marmstorf erfahrungsgemäß bei Dauerfrost eher betretbar als der Außenmühlenteich.
Das Bezirksamt wird gebeten,
1. nach mindestens 12 Tagen von dauerhaft Temperaturen unter Null Grad die Harburger Eisflächen regelmäßig auf ihre Tragfähigkeit zu prüfen und sie bei entsprechenden Ergebnissen einzeln zum Betreten freizugeben.
2. freigegebene Eisflächen umgehend auf allen bezirklichen Kommunikationskanälen öffentlich bekanntgegeben.
3. zeitnah im Hauptausschuss zu berichten welche Stärke zum Freigeben einer Eisfläche erforderlich ist.
Hamburg, am 09.02.2026
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