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Anfrage nach §27 BezVG Fraktion Die Linke betr.: Sustainability Week 2026

Anfrage gem. § 27 BezVG

Sachverhalt

Vom 26. Juni bis 3. Juli 2026 fand die Hamburg Sustainability Week 2026 statt.

„Die Hamburg Sustainability Week lud Bürger*innen, Initiativen, Vereine, Unternehmen, Wissenschaft, Kultur und weitere zivilgesellschaftliche Akteur*innen der Stadt dazu ein, eine Woche lang gemeinsam Zukunft zu gestalten. Mit zahlreichen Veranstaltungen in ganz Hamburg machte die Week Nachhaltigkeit sichtbar und erfahrbar – von Workshops und Vorträgen über Mitmachaktionen bis hin zu kulturellen Formaten und Begegnungsräumen.

Im Mittelpunkt standen die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (SDGs) und die Frage, wie nachhaltige Entwicklung vor Ort gelingen kann. Die Hamburg Sustainability Week schuf Raum für Austausch, neue Perspektiven und konkrete Ideen, die Hamburg lebenswerter, gerechter und zukunftsfähiger machen.

Ziel der Aktionswoche ist es, die lokale Transformation voranzubringen, Zusammenarbeit zu fördern und gemeinsam Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit zu entwickeln. Gleichzeitig bot die Week allen Bürger*innen die Möglichkeit, sich über Nachhaltigkeitsthemen zu informieren, eigene Impulse einzubringen und Teil eines wachsenden Netzwerks von Menschen zu werden, die Zukunft aktiv mitgestalten möchten.“ (https://www.sustainability-conference.org/en/sustainability-week)

Die Hamburg Sustainability Week 2026 wurde von der HSC gGmbH umgesetzt, die auch die internationale Hamburg Sustainability Conference ausrichtet. Die Stabsstelle Nachhaltigkeit der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft unterstützte die Hamburg Sustainability Week finanziell und begleitete die Organisation inhaltlich und konzeptionell. Sie sorgte dafür, dass die in Hamburg aktuell am meisten diskutierten Nachhaltigkeitsthemen auf der Sustainability Week Platz fanden.

In dem Veranstaltungszeitraum fanden weit über 200 Veranstaltungen im gesamten Stadtgebiet statt. Neben zahlreichen Vereinen und Initiativen beteiligten sich ebenfalls verschiedene Bezirksämter, mehrere Hochschulen und mehrere Behörden mit vielfältigen Veranstaltungen.

Im Bezirk Harburg gab es genau eine Veranstaltung, ‚Speed-Dating der Nachhaltigkeit’ der BUKEA. Diese Veranstaltung wurden von ca. zwanzig Personen besucht, von denen nach eigener Auskunft lediglich etwa fünf Personen im Bezirk Harburg wohnten.

Aufgrund der sehr schwachen Beteiligung im Bezirk und des Bezirks Harburg fragen wir die Behörde für Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft:

- Welche Initiativen der BUKEA wurden unternommen, um ein Veranstaltungsangebot in Harburg zu ermöglichen?

- Wurden gezielt Vereine, Verbände, Unternehmen, soziale Einrichtungen, Bildungseinrichtungen angesprochen, um sich hier vor Ort in Harburg zu beteiligen?

- Wenn ja, welche?

- Wie wurde das Bezirksamt Harburg und dessen Dezernate bei der Hamburg Sustainability Week beteiligt?

- Wie wurden die Veranstaltungen der Sustainability Week, insbesondere in Harburg beworben?

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