Wie wird der vorbeugende Brandschutz an Unterflurhydranten in Hamburg-Nord gewährleistet? Anfrage gem. § 27 BezVG
Nach den vorliegenden Beispielen befinden sich im Bezirk Hamburg-Nord Unterflurhydranten vielfach in Lagen, in denen parkende Fahrzeuge ihre Erreichbarkeit beeinträchtigen (siehe beigefügte Liste und Fotografien).
Die weiß-roten Hinweisschilder (nach DIN 4066) weisen auf Unterflurhydranten hin und sollen deren Auffinden erleichtern. Die Straßenkappen der Hydranten (DIN 4055) müssen stets von parkenden Autos oder sonstigen Hindernissen freigehalten werden. Wenn Hydranten sich jedoch in Bereichen befinden, in denen das Parken angeordnet ist (Vz. 315) oder faktisch stattfindet, stellt sich die Frage, wie Hamburg Wasser diese Konfliktlage bewertet und welche Maßnahmen zur besseren Kennzeichnung, Sichtbarkeit und Sicherung der Standorte aus seiner Sicht erforderlich sind. Hinzu kommt, dass fehlende oder im Straßenraum nicht ohne Weiteres wahrnehmbare Hydranten-Hinweisschilder die Auffindbarkeit zusätzlich erschweren können.
Diese Anfrage soll daher klären, ob Hamburg Wasser eine flächendeckende Problemlage im Zusammenhang mit der Auffindbarkeit und Zugänglichkeit von Unterflurhydranten bekannt ist, wie die Vollständigkeit und Unterhaltung der Hydranten-Hinweisschilder sichergestellt wird und ob aus Sicht von Hamburg Wasser zusätzliche Maßnahmen erforderlich sind. Dazu gehören insbesondere die Nachrüstung fehlender Schilder, die Einbindung des Melde-Michel als niedrigschwelliger Meldeweg für fehlende Beschilderung sowie eine bessere Datengrundlage zur Identifizierung konfliktträchtiger Standorte.
Wir bitten Hamburg Wasser um die Beantwortung der folgenden Fragen:
Für die Volt-Fraktion: Antje Nettelbeck, Jan D. Talleur, Dr. Jörg Bormann
(Bezirksabgeordnete Volt-Fraktion)
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