Verbesserung der Verkehrssituation im Bereich Goldbekplatz/Semperstraße Stellungnahme der Polizei Hamburg
Letzte Beratung: 23.02.2026 Regionalausschuss Eppendorf-Winterhude Ö 7.3
Der Regionalausschuss Eppendorf-Winterhude hat sich in seiner Sitzung am 08.12.2025 mit der o.g. Thematik befasst und einstimmig folgende Beschlussempfehlung formuliert:
Dies vorausgeschickt möge der Regionalausschuss Eppendorf-Winterhude beschließen:
Das Bezirksamt wird gebeten, gemeinsam mit dem PK33, die Verkehrssituation am Goldbekplatz sowie an der Einmündung Mühlenkamp/Semperstraße zu überprüfen und dabei die folgenden Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und Verkehrsführung im Fall eines positiven Prüfergebnisses umzusetzen:
Legende
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Ladezone am Goldbekplatz / Semperstraße |
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Falschparker in der Kurve Mühlenkamp / Semperstraße |
Begründung:
Der Bereich rund um den Goldbekplatz ist ein zentraler Verkehrsknotenpunkt in Winterhude. Er verbindet die Straßen Mühlenkamp, Semperstraße, Goldbekplatz und Goldbekufer und ist durch eine hohe Verkehrsbelastung, engen Straßenraum, ÖPNV-Verbindungen (Buslinien 6, 17 und 25) und hohes Fußgängeraufkommen gekennzeichnet. Gleichzeitig ist das Quartier stark durch Einzelhandel, Gastronomie, Wochenmarkt und Anlieferverkehre geprägt.
Die aktuelle Verkehrssituation ist insbesondere an der Einmündung Mühlenkamp/ Semperstraße sowie im Bereich der Altglas-Container am Goldbekufer unbefriedigend. Busse können wegen falsch parkender Fahrzeuge häufig nicht in die Semperstraße abbiegen, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führt. Häufig handelt es sich hierbei um Lieferanten der anliegenden Gastronomen und des Einzelhandels. Eine Ladezone vor dem Haus Semperstraße 2 würde zumindest diese Situationen entspannen.
Der Hauptausschuss folgt der Beschlussempfehlung.
Die Polizei Hamburg nimmt hierzu wie folgt Stellung:
Zu 1.:
Seitens des PK 33 wird kein akuter Bedarf an baulichen Maßnahmen gesehen.
Mit Anordnung des VZ 299 im Jahr 2019 war die Freihaltung des erforderlichen Raumes für
Abbiegezwecke angedacht. Die Grenzmarkierung wurde 2025 erneuert und ist gut sichtbar.
Das Aufbringen physischer Hindernisse würde ggf. zwar das Parken unterbinden, aber auch denerforderlichen Raum für den Abbiegevorgang des Busses einschränken.
Das PK 33 ist mit eigenen Kräften, mit Kräften VD1 und LBV bemüht, die regelwidrig an bezeichneterÖrtlichkeit angetroffenen PKW zu ahnden. Aufgrund des hohen Parkdrucks rund um denGoldbekplatz ist die Verhinderung falsch abgestellter PKW nachhaltig und langfristig nur bedingtmöglich.
Zu 2.:
Die vorgeschlagenen Örtlichkeiten weisen die erforderlichen Maße (2,5m x 11m) zur Einrichtungvon Ladezonen für Lieferverkehre nicht auf. Im Ergebnis können dort im aktuellen baulichen Zustandkeine Ladezonen eingerichtet werden.
Aus polizeilicher Sicht wird ein Bedarf an Ladezonen für die Gewerbetreibenden im Bereich Mühlenkampgrundsätzlich auch gesehen. Allerdings fehlen auch dort Flächen mit entsprechendenGrößen. Zudem wird aus den täglichen Erfahrungen die Attraktivität einer Ladezone im Bereichder Glascontainer nicht erkannt. Die Lieferanten stehen nach unseren Wahrnehmungen unterenormem Zeitdruck und bewegen häufig große Lasten. Sie sind primär an einer tatsächlichenNähe zum Empfänger der Ware interessiert.
Um Kenntnisnahme wird gebeten.
Isabel Permien
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