Stühm-Süd (Bramfeld): Konflikte im Hundeauslauf entschärfen - Prüfung einer Einzäunung und Verbesserung der Ausstattung Antrag der CDU-Fraktion
Letzte Beratung: 26.03.2026 Regionalausschuss Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne Ö 5.7
Die Problemlage im Bereich des Hundeauslaufs am Stühm-Süd in Bramfeld ist seit Jahren bekannt. Bereits in der Vergangenheit hat die CDU-Fraktion einen entsprechenden Antrag eingebracht, um die Situation zu verbessern – dieser wurde jedoch von Rot-Grün abgelehnt.
Inzwischen melden sich immer mehr Bürgerinnen und Bürger bei der Bezirksversammlung und schildern die anhaltenden Missstände. Die Zahl der Konflikte zwischen Hundehaltern und anderen Nutzergruppen nimmt weiter zu. Deutlich wird: Die derzeitige Situation ist für alle Beteiligten unbefriedigend und teilweise auch gefährlich.
Insbesondere die unmittelbare Nähe von Hundeauslaufzone, Spielplatz sowie der Nutzung durch Radfahrer, Jogger und E-Roller führt regelmäßig zu Konflikten. Diese unterschiedlichen Nutzungen passen in der jetzigen Form nicht zusammen. Hunde können nicht ungestört laufen, gleichzeitig entstehen Risiken für Kinder und andere Nutzergruppen.
Vor diesem Hintergrund ist es erforderlich, die Situation vor Ort grundlegend zu verbessern und die verschiedenen Nutzungen klar voneinander zu trennen.
Das Bezirksamt wird gebeten zu prüfen, wie die Situation im Hundeauslaufgebiet am Stühm-Süd in Bramfeld nachhaltig verbessert werden kann.
Dabei soll insbesondere geprüft werden,
a) ob eine Einzäunung der Hundeauslauffläche geeignet ist, um Konflikte mit anderen Nutzergruppen zu reduzieren,
b) ob eine klare räumliche Trennung zwischen Hundeauslauf, Spielplatz und weiteren Nutzungen umgesetzt werden kann,
c) welche Maßnahmen geeignet sind, um das Befahren der Fläche durch Fahrräder, E-Roller und andere Fahrzeuge zu unterbinden,
d) ob zusätzliche Abfallbehälter erforderlich sind und an welchen Standorten diese sinnvoll ergänzt werden können,
e) wie die Ausstattung der Hundeauslauffläche (z. B. Spiel- und Beschäftigungselemente für Hunde) verbessert werden kann sowie
f) welche Kosten und Umsetzungszeiträume für die jeweiligen Maßnahmen zu erwarten sind.
Dem Regionalausschuss ist über das Ergebnis der Prüfung zu berichten.
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