Sicherheits- und Hygienesituation an der U-Bahnstation Uhlandstraße (Ausgang Güntherstraße) Kleine Anfrage gem. § 24 BezVG der AfD-Fraktion
Die AfD-Fraktion wurde durch eine Zuschrift eines Bürgers auf erhebliche Missstände im Umfeld der U-Bahnstation Uhlandstraße, insbesondere am Ausgang Güntherstraße, aufmerksam gemacht. Demnach kommt es dort regelmäßig ab den Abendstunden (etwa ab 19:00 Uhr) zu größeren Ansammlungen mutmaßlich nichtdeutscher Personengruppen, die den Bereich offenbar als nächtliche Unterkunft nutzen. Es wird berichtet, dass Matratzen aus umliegenden Lagern geholt und über Nacht verwendet werden. Zusätzlich wird von massiven hygienischen Problemen berichtet: Die Verrichtung der Notdurft erfolge im öffentlichen Raum – an Hauswänden oder in Büschen. Anwohner schildern zudem Vermüllung, Lärmbelästigung und einen deutlich wahrnehmbaren Verfall des Umfelds. Manche Bürger fühlen sich demnach abends nicht mehr sicher und meiden die Station.
Der Bezirk muss sicherstellen, dass öffentliche Verkehrsanlagen nicht zu Angsträumen werden. Eine schleichende Verwahrlosung städtischer Infrastruktur darf nicht hingenommen werden.
Vor diesem Hintergrund stellen wir nachfolgende Fragen:
Nein.
Zu 2 und 3: Zuständig ist die Polizei, zu den Einsätzen der Polizei kann die Bezirksamtsverwaltung keine Auskünfte geben.
Zu 4-5: Dem Bezirksamt ist die Situation nicht bekannt, so dass keine Veranlassung von Maßnahmen gesehen wird.
Das Bezirksamt hat dazu keine Erkenntnisse.
Dr. Bettina Schomburg
Bezirksamtsleitung
Die Erkennung von Orten anhand des Textes der Drucksache kann ungenau sein. Es ist daher möglich, das Orte gar nicht oder falsch erkannt werden.
Die Themen werden automatisch anhand von Stichworten, Ausschüssen und Orten zugeordnet und können daher unvollständig oder falsch sein.