Schulstraße wie in Wien - Sicherheit für die Kinder der Grundschule Isestraße
Letzte Beratung: 16.03.2026 Kerngebietsausschuss Ö 6.8
Die GrundschuleIsestraße, gelegen im Stadtteil Harvestehude, benötigt die Unterstützung der Bezirkspolitik und Verwaltung zur Neuregelung des Straßenverkehrs im Abschnitt Isestraße zwischen Nonnenstieg und Heilwigstraße.
Es handelt sich um eine erst 2025 neu gegründete Schule, welche in mehreren Ausbaustufen eine Kapazität mit bis zu 250 Grundschulkinder erreichen wird.
Bei dem Straßenabschnitt direkt vor der Schule handelt es sich um eine enge, unübersichtliche Einbahnstraße, die von parkenden Autos auf beiden Seiten gesäumt ist. Es wird befürchtet, dass das Verkehrsaufkommen zu den Stoßzeiten morgens und nachmittags regelmäßig zu Konflikten und vor allem gefährlichen Situationen für die Schulkinder führt. Dieses zeichnet sich laut Schulleitung und Elternrat bereits jetzt in der ersten Ausbaustufe mit nur ca. 50 Kindern ab.
Zu den Bring- und Abholzeiten wird ab dem nächsten Schuljahr ein immer stärker steigendes Aufkommen an motorisiertem Individualverkehr, kombiniert mit Radverkehr, insbesondere Lastenrädern erwartet. Um dem Gefahrenpotenzial entgegenzuwirken, halten wir es für essentiell, den motorisierten Bringverkehr zu diesen Zeiten aus dem unmittelbaren Schulvorfeld herauszuhalten und den Straßenraum dann exklusiv denKindern und dem Radverkehr zu öffnen.
Das “Wiener Modell” der Schulstraße hat international gezeigt, dass temporäre Durchfahrtsbeschränkungen die Sicherheit massiv erhöhen, ohne den Anliegerverkehr dauerhaft einzuschränken. Der betroffene Abschnitt der Isestraße eignet sich unserer Auffassung nach hervorragend für die Einrichtung einer solchen Schulstraße sofern nachfolgende spezifische Anforderungen berücksichtigt werden: Rechtssichere Freigabe des Radverkehrs in beide Richtungen, Berücksichtigung eines möglichen hohen Aufkommens an Lastenrädern, Ausnahmeregelungen für Anlieger, sowie optionale Prüfung einer Ergänzung der Schulstraße durch alternative KFZ- Haltezonen/“Kiss and Ride”-Zonen.
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Die Bezirksamtsleitung wird gebeten, das zuständige Fachamt damit zu beauftragen,
Katharina Seyfarth-Bünz, Sören Horn und VOLT-Fraktion
keine
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