Goldbekhaus Kleine Anfrage gem. § 24 BezVG der GRÜNE-Fraktion
Auf Antrag von GRÜNEN und SPD hat die Bürgerschaft mit Drs. 21/10228 [1] den Senat ersucht, eine geeignete Lösung für die Raumprobleme des soziokulturellen Zentrums Goldbekhaus zu erarbeiten. Die ursprünglich geplante Modernisierung der Veranstaltungshalle wurde im weiteren Planungsverlauf auf Grund höherer baulicher Anforderungen aus den Vorgaben des Klimaschutzgesetzes und Vorgaben zum Schallschutz verworfen und die Notwendigkeit eines Ersatzneubaus erkannt.
Aktuell ist der Abbruch der bestehenden Veranstaltungshalle bei denkmalgerechter und barrierefreier Erweiterung des Bestands durch einen Ersatzneubau geplant. Bereits 2020 hatte das Bezirksamt sich mit dieser Maßnahme erfolgreich beim Bundesprogramm „SKE“ beworben. Mit Drs. 22/15425 [2] hat der Senat die durch den aktuellen Planungsstand sowie Preissteigerungen sich ergebenden Mehrkosten in Höhe von zusätzlich 6,53 Mio. Euro durch die Bürgerschaft absichern lassen.
Vor diesem Hintergrund frage ich die Bezirksamtsleitung:
Die Realisierung des Vorhabens wurde mit Abnahme der HU-Bau in der Leistungsphase 3 vom Amt für Hochbau der BSW an die Sprinkenhof GmbH übergeben. Der Projektmanagementvertrag zwischen dem Bezirksamt und der Sprinkenhof GmbH wurde in 02/2025 geschlossen.
Das Bezirksamt Hamburg-Nord verfolgt mit der Erweiterung des GBH durch den Ersatzneubaus der Veranstaltungshalle unter anderem folgende Ziele (siehe auch Drs. 12/10228):
Der Terminplan wird derzeit durch die Sprinkenhof GmbH aktualisiert.
Die geplanten Gesamtbaukosten i.H.v. 15.681 Tsd. Euro werden mit 3.000 Tsd. Euro durch Bundesmittel aus dem Fond SkE (Sanierung kommunaler Einrichtungen) und 12.681 Tsd. Euro durch den Haushaltsplan gedeckt.
Siehe Antwort zu Frage 1.
Siehe Antwort zu Frage 1.
Die Bezirksamtsleitung befürwortet die bauliche, zeitgemäße Weiterentwicklung des GBH, um das Potential auch einer barrierefreien Nutzung als Kulturzentrum zu heben.
Dr. Bettina Schomburg
Bezirksamtsleitung
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