22-1586

Fortsetzung und Ergebnisse der Kinder- und Jugendsprechstunde der Bezirksamtsleitung

Kleine Anfrage nach § 24 BezVG

Sachverhalt

In der Sitzung des Jugendhilfeausschusses vom 16.4.25 wurde zur Fortsetzung der Kinder- und Jugendsprechstunde einstimmig Folgendes beschlossen:

  1. Die Sprechstunde der Bezirksamtsleitung für Kinder und Jugendliche im geeigneten Format wird auch in der neuen Legislatur in regelmäßigen Abständen angeboten. Die Teilnahme ist weiterhin niedrigschwellig zu ermöglichen.
  2. Dem Jugendhilfeausschuss soll 1x im Jahr berichtet werden.

Vor diesem Hintergrund fragen wir:

  1. Wann und wo soll die erste Kinder- und Jugendsprechstunde der aktuellen Bezirksamtsleitung stattfinden?

Die erste Kinder- und Jugendsprechstunde der aktuellen Bezirksamtsleitung hat am 10.11.2025 auf dem Bauspielplatz Damerowsweg stattgefunden. Am 10.12.2025 ist eine weitere Sprechstunde im Jugendclub Suckweg geplant.

  1. Wie häufig soll die Kinder- und Jugendsprechstunde zukünftig stattfinden?

Die Taktung der zukünftigen Kinder und Jugendsprechstunde für 2026 wurde noch nicht festgelegt. Grundsätzlich sind drei bis ggf. vier Vor-Ort-Sprechstunden angedacht.

  1. Sollen außer der Bezirksamtsleitung weitere Personen an den Sprechstunden teilnehmen? Wenn ja, welche?

An den Sprechstunden nehmen neben der Bezirksamtsleiterin ein/e Vertreter:in der Presse- und Öffentlichkeitsabteilung, die in den Einrichtungen tätigen Mitarbeiter:innen sowie bei Bedarf Abteilungsleitungen aus dem Fachbereich KJ teil.

  1. Wie soll die Kinder- und Jugendsprechstunde beworben werden?

Bisher wurde die Sprechstunde durch die Einrichtungen selbst, im Stadtteil sowie über Pressemitteilungen bzw. Social-Media-Kanäle beworben.

  1. Wie viele Teilnehmer*innen werden in etwa erwartet?

In der Regel werden zwischen 10 und 20 Kinder und Jugendliche erwartet.

  1. Wer ist für die Organisation und Vorbereitung der Sprechstunde zuständig und wie soll die Sprechstunde aus pädagogischer Perspektive begleitet werden?

Die Terminierung der Sprechstunden wird über die Assistenz der Bezirksamtsleitung, in Abstimmung mit dem Fachbereich Kinder- und Jugendarbeit und den Einrichtungen, organisiert. Es findet regelhaft ein Vorbereitungstermin mit den entsprechenden Beteiligten statt. Die Mitarbeiter:innen der Einrichtungen bereiten die Sprechstunde mit den Kindern und Jugendlichen vor und begleiten diese als vertraute Ansprechpersonen.

  1. Sollen Akteur*innen der Jugendhilfe in die Planungen einbezogen werden?

Die Sprechstunde ist als niedrigschwelliges Angebot in den Einrichtungen konzipiert. Im Fokus stehen die Kinder und Jugendlichen der jeweiligen Einrichtung. Es wird vor Ort darauf geachtet, dass zu den Sprechstunden nicht zu viele Erwachsene anwesend sind, damit die Kinder und Jugendlichen auch ausreichend Raum für ihre Anliegen haben. Mehr Akteur:innen aus der Jugendhilfe zu beteiligen, würde mehr Erwachsene bedeuten. Dies würde ein Ungleichgewicht und ggf. eine Themenverschiebung erzeugen. Deshalb ist eine Veränderung diesbezüglich nicht vorgesehen.

  1. Welche Planungen gibt es zurzeit zur Weiterentwicklung der Möglichkeiten für Kinder- und Jugendbeteiligung im Bezirk, auch über die Gestaltung von Spielplätzen hinaus?

Kinder- und Jugendlichen sollen im Bereich der offenen Kinder- und Jugendarbeit verstärkt an Planungen zu Baumaßnahmen und neuen Nutzungskonzepten beteiligt werden. Es findet bereits eine Beteiligung von Kindern und Jugendlichen für die Neugestaltung des Hartplatzes in der Essener Str. (Jugendclub Essener Str.) statt. Des Weiteren wird im kommenden Jahr ein umfassendes Beteiligungsprojekt zur Ausgestaltung eines Nutzungskonzeptes für das Haus der Jugend Eberhofstieg stattfinden.

Über das vom Bund geförderte Bundesprogramm „Demokratie leben“ ist der Aufbau eines Jugendforums in 2026 geplant.

  1. In einer vergangenen Sprechstunde mit dem ehemaligen Bezirksamtsleiter äußerten die Kinder und Jugendlichen aus dem Jugendclub Essener Straße den Wunsch nach einem neuen Bolzplatz, entweder einem Hartplatz oder einem Kunstrasenplatz.

Anmerkung: Keine Frage, weil Einleitung für die folgenden Fragen.

  1. Ist ein Umbau des Platzes geplant und wenn ja, wie ist der aktuelle Stand der Planungen hierzu?

Aktuell wird eine Machbarkeitsstudie in Zusammenarbeit mit der Sprinkenhof GmbH durchgeführt, wobei die Kinder- und Jugendlichen bei der Entwicklung von Ideen zur zukünftigen Gestaltung des Fußballplatzes und angrenzenden Flächen beteiligt werden.

Der Beteiligungs-Workshop ist aktuell für den 03. Dezember 2025 geplant.

  1. Liegt bereits eine Kostenschätzung vor? Ist eine Förderung durch den Bezirk voraussichtlich notwendig und wenn ja, in welcher Höhe?

Mit Fertigstellung der Machbarkeitsstudie werden zwei Varianten zur Umgestaltung der Fläche inkl. Kostenschätzung vorgelegt. Aktuell gehen wir davon aus, dass diese Anfang 2026 vorliegen werden.

  1. Konnte finanzielle Unterstützung der Landesebene eingeworben werden?

Finanzielle Mittel können erst mit Vorlage einer Kostenschätzung beantragt bzw. eingeworben werden. Ein Kontakt zum Landessportamt besteht bereits, um hier ggf. einen Antrag zu stellen.

Dr. Bettina Schomburg 25.11.2025

(Bezirksamtsleitung)

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