Eingabe: zur Drs. 22-2004 Radverkehrsförderung Stübeheide - 1. Planverschickung
Letzte Beratung: 27.04.2026 Regionalausschuss Langenhorn-Fuhlsbüttel-Ohlsdorf-Alsterdorf-Groß Borstel Ö 4.2.2
Die Bezirksversammlung Hamburg-Nord unterrichtet über folgende Eingabe:
„Moin liebe Bezirksvertreterinnen,
zur geplanten Fahrradstraße Stübeheide bitte ich, folgende Anmerkungen zu berücksichtigen:
- Der Fußgängerüberweg im Schluchtweg ist aktuell schon sehr schwer einzusehen (insbesondere durch die Höhenunterschiede). Dieser sollte an den Kreisel verlegt werden (das ist auch der Weg, der häufig ohnehin genutzt wird). Vor der aktuellen Absenkung des Bordsteins sollte für Fußgängerinnen und Fußgänger aus Richtung Westen eine Barriere (Umlaufgitter) gegen das schnelle Geradeauslaufen auf die Fahrbahn installiert werden.
- Die ASS/Schulbau Hamburg errichtet eine neue Turnhalle in der Stübeheide; dies ist in den Plänen und Beschreibungen nicht erwähnt und berücksichtigt.
- Der kleine Teil der Wildblumenwiese ist nett gedacht, liegt aber genau dort, wo jetzt schon Trampelpfade von „Abkürzung nehmenden Schülerinnen“ vorhanden sind.
- Aktuell wohnen viele angestellte Baumpflegerinnen und Baumpfleger im Bereich der Schule, die direkt mit großen Fahrzeugen (teilweise mit Anhänger) von und zur Arbeit fahren. Derzeit parken diese häufig im Bereich der Schule; gegebenenfalls sollte dies auch weiterhin berücksichtigt werden.
- Die Ein- und Ausfahrten des Stübekamp werden so gestaltet, dass der Rettungsweg nicht mehr durch den hohen Parkplatzdruck zugeparkt werden kann – was derzeit der Fall ist. Könnte man nicht alle vier „Inseln“ mit Fahrradbügeln versehen? Aktuell werden sämtliche Laternenpfähle, Straßenschilder und Baumschutzbügel genutzt, da die Frankschen Siedlungshäuser (baujahrsbedingt) keine ausreichenden Fahrradstellplätze zur Verfügung haben.
-Die eine neue geplante Bank die unter einer Eiche steht und damit ab dem Frühjahr klebrig sein wird, wird wohl nicht angekommen werden. Fahrradstellplätze oder weiterhin ein Kfz- Parkplatz sicherlich schon.
- Auf der Einfahrtsinsel zum Stübekamp ist eine Baumpflanzung geplant. Dies passt jedoch nicht zum sonstigen Denkmalensemble – es wäre ein „verlorener“ Baum auf der falschen Seite.
- Die aktuelle Planung sieht im Bereich der Frankschen Siedlung Buchten auf der Südseite vor. Gegen den Bau dieser Buchten spricht, dass hier ein zusätzlicher Eingriff in den Wurzelbereich stattfindet und viel Geld für wenig bis keinen Nutzen investiert wird. Belässt man die Situation, wie sie ist (Bäume und Menschen kommen damit klar), könnte man zur Klarheit einzig den Oberbelag des alten Fahrradweges entfernen oder durch Gehwegplatten ersetzen und die Parkmöglichkeit durch eine Markierung vom Fußweg abgrenzen. Zumal diese Plätze ggf. in einigen Jahren mit fortschreitender Mobilitätswende erneut als E-Ladeplätze umgebaut werden könnten.
- Die östliche Anbindung/ fortführen ist nicht mitgedacht. Die vorhanden Treppe zwischen Borstelsende und Sanderskoppel sollte als befahrbare Rampe weiter entwickelt werden um die Fahradstraße tatsächlich als Alternative zur Wela zu etablieren.
Danke das ihr dies angeht, weiter entwickelt und uns Anwohner Informiert haltet.
Mit freundlichen Grüßen“
Um Kenntnisnahme wird gebeten.
Isabel Permien
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