Eingabe: Grünpatenschaft Meenkwiese
Letzte Beratung: 18.05.2026 Regionalausschuss Eppendorf-Winterhude Ö 4.2.5
Das Bezirksamt Hamburg-Nord informiert über die nachfolgende Bürgereingabe.
„Sehr geehrte Damen und Herren der Regionalversammlung Eppendorf-Winterhude,
wie Sie sich vielleicht erinnern, habe ich bereits im November des letzten Jahres berichtet, dass mir so einige Steine hinsichtlich der erfolgreich über viele Jahre laufenden Grünpatenschaft der Eppendorfer Meenkwiese in den Weg gelegt wurden, die im Raum stehen ließen, ob und wie die weitere Zusammenarbeit laufen sollte.
Begründet wurden die Einschränkungen mit neuen "Compliences", wobei mir bis heute niemand hat erklären können, was genau denn dahintersteckt und wie diese aussehen - auch nicht in einem persönlichen Gespräch mit der Leiterin des Management des öffentlichen Raums. Es hinterblieb sogar der Eindruck, dass man an einer Fortführung der ehrenamtlich geleisteten Arbeit weder interessiert sei noch diese benötige, da man ja "eigene Leute" habe.
Am 23.3.26 gab es dann einen einstimmigen Beschluss von Ihnen, dass die Grünpatenschaft nach Möglichkeit in der gewohnten Form weitergeführt werden solle. Allerdings mindert die unliebsame Situation doch sehr die Motivation - zumal die lange Überlegungszeit ja schon für sich selbst spricht und ich mich jedes Mal, wenn ich mich um die Beete kümmere, frage, was ich da eigentlich noch mache.
Was nicht nur mich, sondern auch viele andere Bürger sehr verwundert ist, dass sich einerseits die Bezirksamtsleiterin vor einiger Zeit öffentlich dahingehend äußerte, dass für die Pflege von Grünanlagen, Spielplätzen etc. nicht mehr genug Geld in der Kasse sei (was im Alltag auch durchaus bemerkbar ist), gleichzeitig aber ein ehrenamtlich, also "kostenloses" Projekt einfach gekickt wird. Noch dazu mit der Aussage, "das könne man selbst". Wem soll man glauben, wem kann man noch vertrauen?
Ich hätte jetzt einfach gern einmal eine Ansage, wie es mit der Pflege der Meenkwiese weitergehen soll und wie weit die Gespräche hinsichtlich einer Cooperation mit der Loki-Schmidt-Stiftung gediehen sind, denn ich würde es sehr bedauern, wenn die Grünanlage, die sich in den letzten zwei Jahrzehnten durchaus einen Ruf erworben hat, einfach wieder im Nichts versinken würde.“
Um Kenntnisnahme wird gebeten.
Isabel Permien
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