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Eingabe: Fehlende Fahrradparkplätze Lokstedter Weg/Tarpenbekstraße

Mitteilungsvorlage vorsitzendes Mitglied

Letzte Beratung: 15.06.2026 Regionalausschuss Eppendorf-Winterhude Ö 4.3.9

Sachverhalt

Die Bezirksversammlung Hamburg-Nord informiert über folgende rgereingabe:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich lebe in Hamburg und wünsche mir eine fahrradfreundlichere Stadt das ist auch das erklärte Ziel der Hamburger Verkehrspolitik, und ich finde das großartig. Leider stoße ich in meinem Alltag noch auf eine konkrete Hürde, bei der ich Ihre Unterstützung brauche.

Ich wohne in einem Altbau im Lokstedter Weg/Ecke Tarpenbekstraße Wie in vielen älteren Gebäuden gibt es hier keinen Fahrradkeller, keinen nutzbaren Hinterhof und keine Garage. Die Hausverwaltung erlaubt es zudem nicht, Fahrräder im Haus abzustellen. Ich bin also vollständig auf öffentliche Abstellmöglichkeiten angewiesen und die sind leider kaum vorhanden.

Die einzige Option in unmittelbarer Nähe sind die Schutzpfosten entlang der Straße. Diese sind aber fast immer belegt. Seit ein Pilates-Studio in der Nachbarschaft eröffnet hat, ist es noch schwieriger geworden, weil nun auch die Kundschaft des Studios dort ihre Räder abstellt. Für Anwohnende bleibt dadurch kaum und am Abend oft kein Platz.

Was mich dabei besonders beschäftigt: Im selben Gebiet gibt es günstige Anwohnerparkplätze für Autos r Fahrräder hingegen gar nichts. Das fühlt sich ungerecht an und passt nicht zu dem Bild einer Stadt, die den Radverkehr aktiv fördern möchte.

Ich würde mich freuen, wenn das Bezirksamt prüft, ob das neu eröffnete Pilates-Studio seiner Pflicht nach § 48 Abs. 1 HBauO nachgekommen ist. Bei einer Nutzungsänderung eines Gebäudes wäre ein Mehrbedarf an Fahrradstellplätzen nachzuweisen gewesen das scheint hier nicht geschehen zu sein.

Ich möchte das Bezirksamt herzlich bitten, folgende Möglichkeiten zu prüfen:

  1. Ein gefördertes Fahrradhäuschen auf öffentlichem Grund in Wohnungsnähe mein Fall entspricht genau der Zielgruppe des städtischen Programms: Altbau, keine interne Lösung möglich. Ich bin gerne bereit, gemeinsam mit Nachbarinnen und Nachbarn einen Sondernutzungsantrag zu stellen.
  2. Die Umwidmung von Kfz-Stellplätzen in einen Fahrradabstellplatz. Ein einzelner Autoparkplatz würde Raum für viele Fahrräder bieten das wäre ein kleiner Schritt mit großer Wirkung.
  3. Eine Prüfung, ob die seit vielen Jahren ungenutzten Gewerberäume im Lokstedter Weg 70 zu Fahrradparkplätzen umgewandelt werden könnten.
  4. Platz für ein Lastenrad einplanen. Ich besitze kein Auto und möchte das auch nicht ändern. Stattdessen liebäugle ich mit einem Lastenrad r mich die sinnvollste Alternative. Aber ohne eine sichere Abstellmöglichkeit in der Nähe meiner Wohnung ist das leider keine realistische Option. Es wäre schön, wenn die Stadt Menschen, die bewusst auf ein Auto verzichten, dabei nicht im Stich lässt.

Ich freue mich über eine Rückmeldung und stehe für Rückfragen jederzeit gerne zur Verfügung. Vielen Dank, dass Sie sich meines Anliegens annehmen.

Mit freundlichen Grüßen

Petitum/Beschluss

Um Kenntnisnahme wird gebeten.

Isabel Permien

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Lokstedter Weg

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