Eingabe: Fahrradstrasse Stübeheide
Die Bezirksversammlung Hamburg-Nord unterrichtet über folgende Eingabe:
„Sehr geehrte Damen und Herren,
nach der Präsentation des Planes bezüglich der Umwidmung der Stübeheide in eine Fahrradstrasse möchte ich als Anwohnerin kurz meine Sicht der Dinge teilen.
Ich wäre dafür, die Stübeheide zu lassen wie sie ist, eventuell könnte wieder eine Einbahnstraßenregelung eingeführt werden. Die größte Gefahr für Fußgänger und Radfahrer, besonders für Kinder, ist der Hol- und Bringverkehr der Albert-Schweitzer-Schule. Morgens und nachmittags spielen sich teilweise unfassbare Szenen ab mit Eltern in - meist sehr großen - Autos, die völlig überfordert andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr bringen. Dafür den Anwohnern den Parkraum zu reduzieren und für viel Geld die Straße zu verändern, empfinde ich als ungerecht und nicht nötig. Parkraum ist rund um die Franksche Siedlung und die ASS Mangelware. Mir ist schleierhaft, wie sich die Verantwortlichen es vorstellen, wo sollen die PKWs dann noch parken?
Die Idee, dass Autos weniger werden, ist in meinen Augen utopisch in einer Welt, die Mobilität und Flexibilität erwartet. Selbst fast alle Anwohner, die viel Fahrrad fahren, haben mindestens einen Pkw - so wie wir -, häufig auch noch ein Wohnmobil oder einen Bus.
Unser Umfeld hat sich in den letzen 20 Jahren extrem geändert. Das Neubaugebiet kam hinzu, die Schule vergrößert sich ständig (aktuell durch den Bau einer Mehrzweckhalle auf der „Kuhwiese“) und es ziehen viele Familien mit Kindern und oft mehreren Fahrzeugen zu. Das Verkehrsaufkommen hat sich dadurch eben auch verändert und den Parkraum nun zu verkleinern, macht keinen Sinn. Das Parkproblem würde sich auf die umliegenden Straßen verlagern.
Das Auslaufen des Pachtvertrages des Bauwagenplatzes ist auch sinnvoll, denn dieser Platz wird dringend gebraucht und von den Bauwagenbewohnern wird viel Parkraum (durch Firmenfahrzeuge) in Anspruch genommen.
Viele Grüße“
Um Kenntnisnahme wird gebeten.
Isabel Permien
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