Eingabe: Fahrradstraße
Die Bezirksversammlung Hamburg-Nord unterrichtet über folgende Eingabe:
„Sehr geehrte Damen und Herren,
zur 1. Planverschickung der Radverkehrsförderung Stübeheide (Drs. 22-2004), die am 27.04.2026 im Regionalausschuss FOLAG behandelt wurde, möchte ich folgende Anregung einbringen.
Für den Abschnitt zwischen Tornberg und Borstels Ende bitte ich darum, wirksame Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung vorzusehen.
Hintergrund:
Durch die aktuelle baustellenbedingte Verkehrsführung besteht auf diesem Abschnitt ein Halte- und Parkverbot. Seitdem wird die Strecke deutlich schneller befahren, weil die Fahrbahn durchgängig frei erscheint. Nach Angaben im Erläuterungsbericht (S. 7) soll der bisherige Fahrbahnrand-Parkbereich auf dieser Strecke jedoch auch im geplanten Zustand weitgehend entfallen – bei gleichbleibender Fahrbahnbreite von 5,00 m und Mischverkehr. Damit entsteht dauerhaft eine Situation, die sich für Radfahrende gegenüber dem ursprünglichen Zustand faktisch verschlechtert: mehr freie Fahrbahn, höhere gefahrene Geschwindigkeiten, unveränderter Mischverkehr.
Das ist mit dem übergeordneten Ziel der Maßnahme – Verbesserung der Sicherheit und des Komforts für den Radverkehr – aus meiner Sicht nicht vereinbar.
Ich bitte daher um Prüfung folgender Maßnahmen für den Abschnitt Tornberg–Borstels Ende:
- Ausweisung alsAnliegerstraße: Der Abschnitt wird nicht als Durchfahrtsstraße benötigt. Die Anbindung des Ohlsdorfer Friedhofs (auf die sich der Erläuterungsbericht auf S. 17 als Hindernis für „Anlieger frei“ bezieht) erfolgt ohnehin über Borstels Ende und nicht durch diesen Abschnitt.
- Einrichtung eines Fußgängerrüberwegs (Zebrastreifen) im Bereich Kita/Kirche (Höhe Stüberedder). Die Planung sieht hier nur eine ungesicherte Querungsstelle vor (S. 15).
- Bauliche Geschwindigkeitsreduktionsmaßnahmen, z.B. Fahrbahnverengungen, versetzte Parkstände oder Aufpflasterungen.
Ich bitte darum, diese Eingabe zu berücksichtigen.
Mit freundlichen Grüßen“
Um Kenntnisnahme wird gebeten.
Isabel Permien
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