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Eingabe: Eppendorfer Landstraßenfest 4

Mitteilungsvorlage vorsitzendes Mitglied

Letzte Beratung: 15.06.2026 Regionalausschuss Eppendorf-Winterhude Ö 4.3.4

Sachverhalt

Die Bezirksversammlung Hamburg-Nord informiert über folgende rgereingabe:

Guten Tag,

Seit zwanzig Jahren wohne ich direkt an der Eppendorfer Landstraße. Das Eppendorfer Landstraßenfest war für uns und vor allem für unsere Kinder immer ein Highlight. Wir freuten uns darauf, unsere Nachbarn zu treffen und das Angebot unserer lokalen Geschäfte und Restaurants zu genießen. Einmal verdienten unsere Kinder etwas Geld, indem sie ihr Spielzeug verkauften, um sich Eis und einen Maiskolben zu kaufen.

Heutzutage planen wir jedes Jahr, dieses Wochenende woanders zu verbringen. Wir können während des Festes nicht in unserer Wohnung wohnen, wegen des Lärms, des Gedränges, die Glasscherben und der allgemeinen Ekels von Urin überall. Wir haben einen Hund und können ihn nicht herumlaufen lassen, weil er sich die Pfoten aufschneiden würde. Es würde ohnehin eine halbe Stunde dauern, die 100 Meter zum Park zu laufen, wo er sich wahrscheinlich zwischen all den Männern, die bereits dort sind, um Platz kämpfen müsste, um sein Geschäft zu verrichten.

Das hat absolut nichts mit meiner Nachbarschaft zu tun weder ich noch meine Nachbarn sind hier vertreten, ebenso wenig wie die Geschäfte in dieser Straße. Kindern wurde ausdrücklich gesagt, dass es verboten ist, eine kleine Decke auszubreiten und ihr Spielzeug zu verkaufen. Wofür? Um Platz für Getränkestände zu machen. Es ist für Kinder mittlerweile überhaupt nicht mehr sicher, herumzulaufen. In ihrer eigenen Nachbarschaft. Meine Tochter (mittlerweile erwachsen) sah zwei blutüberströmte Menschen an sich vorbeigehen und ging zurück in unsere Wohnung, weil es, wie sie sagte, wirklich beängstigend war.

Den umliegenden Geschäften zu sagen, dass sie keinen Alkohol verkaufen dürfen, löst das Problem nicht. Mit den bereits gebuchten Ständen (die größtenteils Alkohol anbieten) vermittelt man den Besuchern die Botschaft, dass sie trinken sollen. Und das tun sie dann auch.

Wie wäre es, wenn wir wieder zu dem zurückkehren, was ein Straßenfest eigentlich sein sollte? Die Nachbarschaft kommt zusammen und öffnet ihre Türen, damit jeder daran teilhaben kann. Reduziert die Alkoholstände. Gebt mehr lokalen Geschäften die Möglichkeit, sich zu präsentieren. Lasst die Kinder aus der Nachbarschaft daran teilhaben. Mehrere kleinere Bühnen statt einer, die für den Platz, auf dem sie steht, viel zu groß ist. WENIGER ALKOHOL!

So kann es nicht weitergehen. Irgendjemand wird noch zu Schaden kommen. Wir sind nur ein Fest davon entfernt, dass Schaufenster zertrümmert werden.

Wenn eine Änderung nicht möglich ist, sollte man das Eppendorfer Landstraßen Fest einfach absagen.

Mit freundlichen Grüßen

Petitum/Beschluss

Um Kenntnisnahme wird gebeten.

Isabel Permien

Bera­tungs­reihen­folge
Datum/Gremium
TOP
Lokalisation Beta
Eppendorfer Landstraße

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