22-1837

Eingabe: Dauerhaftes Abstellen von Anhängern und Fahrzeugen im Salomon-Heine-Weg - Bitte um Prüfung und Maßnahmen

Mitteilungsvorlage vorsitzendes Mitglied

Letzte Beratung: 23.02.2026 Regionalausschuss Eppendorf-Winterhude Ö 4.2.2

Sachverhalt

Das Bezirksamt Hamburg-Nord informiert über die folgende rgereingabe:

Ich wende mich an den Regionalausschuss mit der Bitte, den geschilderten Sachverhalt politisch aufzugreifen, durch das Bezirksamt prüfen zu lassen und geeignete Maßnahmen zur Verbesserung der Situation zu veranlassen.

Sehr geehrte Damen und Herren des Regionalausschuss Eppendorf/Winterhude,

ich wende mich an Sie wegen der seit langer Zeit angespannten Parksituation im Salomon-Heine-Weg.

Der Salomon-Heine-Weg ist grundsätzlich von parkenden und parkplatzsuchenden Fahrzeugen überlastet. Besonders problematisch ist, dass Wohnwagenanhänger, Bootsauflieger und teils nicht mehr fahrbereite Fahrzeuge hier regelmäßig über Wochen abgestellt werden. Zusätzlich verschärfen Nutzer des Hamburger Flughafens die Situation spürbar.

Dieses Verhalten ist aus meiner Sicht höchst unsozial und führt zu erheblichen praktischen Problemen: Pflegedienste (ich schreibe hier aus eigener Erfahrung), Handwerksbetriebe und Beschäftigte vor Ort finden kaum noch legale Haltemöglichkeiten. Viele sind gezwungen, in zweiter Reihe zu parken, was bislang glücklicherweise geduldetwird. Noch schwieriger wird es jedoch für Müllabfuhr, Baustellenfahrzeuge sowie die Entleerung der Glas- und Papiercontainer.

Zu unserem rgernahen Beamten (nabe) vom Polizeikommissariat 23, habe ich schon lange Kontakt. Nach meinem Eindruck sind seine glichkeiten jedoch stark eingeschränkt, sodass sich auf diesem Weg leider keine nachhaltige Verbesserung erreichen lässt.

Da es sich bei diesen Verstößen meist nicht um akute Gefahrenlagen handelt, nutze ich regelmäßig das Online-Verfahren „Ordnungswidrigkeit im Straßenverkehr anzeigen“. Leider zeigt dies nur selten nachhaltige Wirkung. In zwei besonders hartnäckigen Fällen habe ich bei der letzten Anzeige sogar die jeweiligen Voranzeigen mit aufgeführt. Daraufhin erhielt ich am 22.01.2026 von der Freienund Hansestadt Hamburg, Behörde für Inneres und Sport, Abteilung für Bußgeldangelegenheiten im Straßenverkehr, lediglich eine standardisierte Textbaustein-Antwort, ohne dass sich an der Situation vor Ort etwas geändert hätte.

Konkret geht es unter anderem um folgende Fahrzeuge:

  1. (Boot auf Zweiachsanhänger)
    Anzeigen am:
    28.01.2025
    27.02.2025
    24.06.2025
    31.08.2025
    11.11.2025
    15.01.2026
  1. (ebenfalls Bootstrailer)
    Anzeigen am:
    09.01.2025
    28.01.2025
    27.02.2025
    24.06.2025
    20.10.2025
    11.11.2025
    15.01.2026

Diese beiden Beispiele stehen stellvertretend für ein strukturelles Problem.

Ich wende mich daher an die Bezirksversammlung mit der Bitte,

  • den geschilderten Sachverhalt politisch aufzugreifen,
  • das Bezirksamt mit einer Prüfung der Situation vor Ort zu beauftragen,
  • eine schriftliche Stellungnahme der Verwaltung einzuholen und
  • geeignete Maßnahmen vorzuschlagen und umzusetzen, um die Situation nachhaltig zu verbessern.

Aus meiner Sicht könnten hierzu unter anderem gehören:

  • gegebenenfalls verkehrsrechtliche Anordnungen oder bauliche Maßnahmen, um die Nutzbarkeit der Straße für Anwohner, Pflegedienste und Entsorgungsfahrzeuge sicherzustellen.

Das derzeit schwebende Verfahren zur Ausweisung als Anliegerstraße ist mir bekannt es kann aus meiner Sicht jedoch kein Argument dafür sein, die bestehenden Probleme auf die lange Bank zu schieben, statt sie bereits jetzt aktiv anzugehen.

Ich erhoffe mir keine symbolischen Antworten, sondern konkrete Schritte, damit der Salomon-Heine-Weg wieder praktikabel nutzbar wird.

r Ihre Unterstützung danke ich Ihnen im Voraus und werde versuchen, bei der nächsten Versammlung am 23.02. mal wieder bei Ihnen dabei zu sein.

Mit freundlichen Grüßen

Petitum/Beschluss

Um Kenntnisnahme wird gebeten.

Isabel Permien

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