22-2333

Eingabe: Anmerkungen zur geplanten Fahrradstraße Stübeheide und zur Nutzung der Borribles-Fläche

Mitteilungsvorlage vorsitzendes Mitglied

Sachverhalt

Die Bezirksversammlung Hamburg-Nord unterrichtet über folgende Eingabe:

„Guten Tag,

ich wohne in Klein Borstel/Ohlsdorf und habe den Artikel zur geplanten Fahrradstraße in der Stübeheide mit Interesse gelesen (https://klein-borstel.de/2026/04/29/grosses-interesse-und-deutliche-kritik-fahrradstrasse-stuebeheide-im-regionalausschuss-diskutiert/).

Grundsätzlich begrüße ich Maßnahmen zur Förderung des Rad- und Fußverkehrs in städtischen Ballungsräumen ausdrücklich. Daher halte ich die Einrichtung einer Fahrradstraße in der Stübeheide grundsätzlich für eine gute Idee.

Gleichzeitig kann ich die Bedenken der Anwohner hinsichtlich des Wegfalls von Parkplätzen und der Verengung der Fahrbahn nachvollziehen. Zwar wohne ich nicht direkt in der Stübeheide, nutze die Straße jedoch regelmäßig.

In diesem Zusammenhang möchte ich einen Gedanken einbringen: Die während der Bauarbeiten an der Wellingsbütteler Landstraße eingerichtete Einbahnstraßenregelung zwischen Kornweg und Schluchtweg empfand ich persönlich als durchaus gelungen. Falls die Fahrbahn künftig verengt wird, könnte es aus meiner Sicht sinnvoll sein zu prüfen, ob eine dauerhafte Einbahnstraßenregelung für den motorisierten Verkehr eine geeignete Lösung wäre.

Eigentlich möchte ich jedoch vor allem auf den Punkt der zukünftigen Nutzung der Fläche der sogenannten „Borribles“ eingehen.

Meiner Ansicht nach bietet diese Fläche großes Potenzial für eine Nutzung, die einen konkreten Mehrwert für den Stadtteil schafft. Besonders den Vorschlag einer „Kiss-and-Drop-Zone“ halte ich für sinnvoll und unterstützenswert.

Darüber hinaus könnte ich mir vorstellen, die derzeit an der Straße aufgestellten Glas- und Papiercontainer auf dieser Fläche unterzubringen. Da es im Zuge der Umgestaltung zu einem Wegfall von Parkplätzen kommen soll, wäre aus meiner Sicht außerdem die Einrichtung eines hvv switch-Punktes mit Carsharing-Angebot eine interessante Ergänzung. Ein vergleichbares Angebot gibt es beispielsweise im Erika-Mann-Bogen, das ich aus eigener Erfahrung kenne.

Ein solcher Mobilitätsknotenpunkt könnte die Attraktivität alternativer Verkehrsmittel erhöhen und Anreize schaffen, ganz auf ein eigenes Auto oder zumindest auf einen Zweitwagen zu verzichten. Ich kann mir gut vorstellen, dass ein entsprechendes Angebot im Quartier auf positive Resonanz stoßen würde.

Vielen Dank für die Berücksichtigung meiner Anregungen.

Freundliche Grüße

Petitum/Beschluss

Um Kenntnisnahme wird gebeten.

Isabel Permien

Anhänge

-

Lokalisation Beta
Wellingsbütteler Landstraße

Die Erkennung von Orten anhand des Textes der Drucksache kann ungenau sein. Es ist daher möglich, das Orte gar nicht oder falsch erkannt werden.