22-2328

Eingabe: Ablehnung geplante Fahrradroute

Mitteilungsvorlage vorsitzendes Mitglied

Sachverhalt

Die Bezirksversammlung Hamburg-Nord unterrichtet über folgende Eingabe:

Sehr geehrte Damen und Herren,

nach ausführlicher Auseinandersetzung mit der Thematik haben auch wir uns als Anwohner-Familie dazu entschieden, Ihnen hiermit mitzuteilen, dass wir dieses gesamte Projekt der Planung einer Veloroute entschieden ablehnen!

Gründe: der finanzielle Aufwand ist völlig inakzeptabel und steht in keiner Weise zu den erzielten Vorteilen, die wir ohnehin gar nicht sehen. Die Route durch das Alstertal ist für Fahrradfahrer problemlos und schön zu bewältigen. Eine Neuanlage einer Veloroute ist überhaupt nicht notwendig. Nachteile. Wegfall der Parkplätze und weitere völlig unzumutbare Einschränkungen für die Anwohner, die in keiner Weise einen nicht zu sehenden Nutzen rechtfertigen. Zweitens: Fortführung der Veloroute ist überhaupt nicht möglch. Die Route endet blind in Klein Borstel. Die einzige Möglichkeit wäre, diese im Sirius weg fortzuführen, über die Straße Sanderskoppel ist dies gar nicht möglich. Hier ist die Route viel zu eng, Fahrradfahrer können sich nicht begegnen, Treppen vorhanden, durch die Parkanlage Doktor Helmut Thielicke Park ein Weiterfahren nicht mehr möglich. Ein Umfahren ist ebenfalls nicht möglich. Hier ist die Straße in beiden Seiten mit Kopfsteinpflaster belegt. Ein Fahrradfahren ist hier kaum möglich und würde von keinem Fahrradfahrer genutzt werden. Somit nutzt die gesamte Veloroute niemand. Was soll das? Wo ist der Sinn Ihrer gesamten Planung? Niemand hat einen Nutzen davon. Wer Fahrradfahren möchte, kann dies auch so wie es ist, tun. Niemand zusätzlich wird sich durch Ihre Planungen dazu bewegen lassen, Fahrrad zu fahren bzw. das dann können.

Beispiel: Uns als Familie sind in den letzten Jahren in Ohlsdorf immer wieder Fahrräder geklaut worden. Folge: Hoher finazieller Schaden, massiver Ärger mit Versicherungen, Zeitaufwand. Wir fahren nicht mehr Fahrrad zur Bahn. Das können wir uns nicht mehr leisten. Was tun Sie gegen diese kriminellen Banden dort? (Ganze Reihe der Fahrräder weg, alle Schlösser mit Flex durchgeschnitten. Da hilft das teuerste Schloss nicht. Sparen Sie sich also dieses Argument.) Setzen Sie das Geld gegen diese Verbrecher ein. Das wäre sinnvoller! Dann könnten und würden viel mehr Berufstätige wieder Fahrrad fahren können. Auch wir und unsere Kinder.

Verwerfen Sie diese Planung und hören Sie auf, weiteres Geld schon für die Planung und erst recht für den Bau zu verschwenden.

Dieses Geld wird in Hamburg an vielen Stellen sehr viel dringender benötigt.

Petitum/Beschluss

Um Kenntnisnahme wird gebeten.

Isabel Permien

Anhänge

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Lokalisation Beta
Klein Borstel Ohlsdorf

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