Ein Jahr verstrichen - nichts passiert: erneute Forderung nach Kennzeichnung der geplanten Flüchtlingsunterkunft an der Tangstedter Landstraße durch ein Baustellenschild Antrag der AfD-Fraktion
Letzte Beratung: 21.05.2026 Bezirksversammlung Ö 6.6
Bereits vor einem Jahr hatte die AfD-Fraktion beantragt, die geplante Flüchtlingsunterkunft an der Tangstedter Landstraße 81 durch ein sichtbares Baustellenschild frühzeitig kenntlich zu machen. Der Antrag wurde damals unter anderem mit der Begründung abgelehnt, dass ein entsprechendes Schild mit Beginn der Bauarbeiten ohnehinaufgestellt werde und dies zum regulären Ablauf gehöre. Diese Behauptung hat sich inzwischen als falsch erwiesen. Obwohl die Bauarbeiten seit Monaten laufen, fehlt bis heute weiterhin jegliche sichtbare Kennzeichnung des Vorhabens. Für Anwohner ist vor Ort weder erkennbar, welche Nutzung geplant ist noch welche Kapazitäten geschaffen werden oder welche Behörde verantwortlich ist. Bereits beim Bau der Unterkunft am Wiesendamm war ein vergleichbarer Vorgang zu beobachten. Dadurch entsteht zunehmend der Eindruck, dass bei öffentlich-rechtlichen Unterkünften bewusst auf Transparenz gegenüber den Bürgern verzichtet wird, um Diskussionen und öffentliche Aufmerksamkeit möglichst gering zu halten. Dieser Umgang mit der Anwohnerschaft ist nicht akzeptabel und Bedarfsofortiger Besserung durch Handlungen und Aufklärung.
Beschluss:
Das Bezirksamt wird gebeten,
Michael Schumann, Robert Buck, Kilian Oltrogge
AfD-Fraktion
Keine
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