Werkstattphase: Jugendangebote HafenCity Quartier (Antrag der SPD-Fraktion und der GRÜNE-Fraktion)
Letzte Beratung: 29.06.2026 Jugendhilfeausschuss Ö 5.2
Nach dem ersten Jungen Forum HafenCity am 25.11.25 ist erkennbar geworden, dass es einer mehrmonatigen Werkstattphase bedarf, die die Bedarfe der Jugendlichen viel genauer ermittelt, die Ideen der vorhandenen Akteure der Jugendarbeit vernetzt und die anstehenden weiteren Foren organisiert werden, so dass das Jugendforum HafenCity stattfinden kann.
Bislang hat das Quartier keinen zentralen Treffpunkt für Jugendliche, sondern es gibt einzelne Orte und Aktive, die Angebote für Jugendliche bereit halten oder Ansprechpartner:innen für Jugendliche sein können. Gegenseitiges Lernen sowie das Erproben und Herausbilden neuer Strukturen verlangen Kommunikationsarbeit und ein gemeinsames Verständnis der Inhalte und Fragestellungen moderner Jugendarbeit. Dabei müssen die generationsspezifischen Wünsche und Erwartungen der Jugendlichen regelmäßig ermittelt und berücksichtigt werden.
Eine digitale Plattform von Einrichtungen und ihren Vertreter:innen, die auf Augenhöhe zusammenarbeiten, soll durch die Vernetzung vieler Akteure zu größerer Effizienz sowie zu mehr Kontakten und Erfahrungsaustausch für und im Sinne der Jugendlichen führen.
Eine Werkstattphase dieser Art erfordert eine fachlich geeignete Person mit Erfahrung in Moderation, Vernetzung und Prozesssteuerung.
Im besten Fall entwickelt sich durch geplante Schulbesuche, vertiefende Gespräche mit den Einrichtungsleitungen und die Auswertung des ersten Forums eine Entscheidungsgrundlage für die weitere Gestaltung der Jugendarbeit in der HafenCity, insbesondere für die Entscheider:innen in Politik und Verwaltung.
Weiterhin sind durch die vertrauensbildenden Maßnahmen zwischen den Anbietern Kooperationen denkbar, die bislang aufgrund fehlender Bezüge und Kontakte außerhalb des Vorstellbaren waren.
Die mehrmonatige Werkstattphase schließt mit einem Evaluationsbericht, der die Erwartungen der Jugendlichen genauso abbilden soll wie die Diskussionsstränge der Einrichtungen. Der Austausch über die Wünsche der Jugendlichen und die Möglichkeiten der Anbieter wird dazu führen, dass Bedarfe besser formuliert und Lücken im Angebot konkreter benannt werden können.
Zugleich sind durch die absehbare Kooperation der Einrichtungen Synergien erwartbar, die nur durch eine gemeinsame Phase des Arbeitens und des gemeinsamen Bezugs auf das Ziel der generellen Verbesserung des Jugendangebots erreicht werden können.
Die hierfür notwendige Koordination und Prozessbegleitung kann nicht allein durch ehrenamtliches und bürgerschaftliches Engagement geleistet werden.
Vor diesem Hintergrund möge der Jugendhilfeausschuss beschließen:
Die Erkennung von Orten anhand des Textes der Drucksache kann ungenau sein. Es ist daher möglich, das Orte gar nicht oder falsch erkannt werden.