23-1647

Veränderte Wohnlagen an der Koppel (Anfrage der Fraktion DIE LINKE)

Anfrage nach § 27 BezVG

Sachverhalt

Fragestellerinnen und Fragesteller:

Antonia-Luise Ivankovic, Theresa Jakob, Steffen Leipnitz, Susanne Morgenstern, Maureen Schwalke, Carina Sickau, Nora Stärz, Marinus Stehmeier, Ronald Wilken

Einleitung für die Fragen:

Der Stadtteil St. Georg ist seit Jahrzehnten von Gentrifizierung und Verdrängung geprägt. Ein neuer Mietenspiegel ist auch dort regelmäßig Anlass für Mieterhöhungen.

Im aktuellen Mietenspiegel von Ende 2025 wurden mehrere Abschnitte der Straße Koppel von einer normalen in eine gute Wohnlage umgestuft.

Seit Jahrzehnten wehren sich Anwohner*innen gegen die Höherstufung, in der Koppel (auf der anderen Straßenseite) auch mit gerichtlichem Erfolg.

Wir fragen die zuständigen Behörden daher:

  1. Welche konkreten Veränderungen oder Neubewertungen haben dazu geführt, dass die Abschnitte Koppel 2-40 und 39-75 nunmehr der „guten Wohnlage“ zugeordnet wurden?
  2. In wie vielen Fällen wurden in Hamburg-Mitte Einstufungen von Wohnlagen nach Klagen von Grundstückseigentümer*innen verändert? Bitte nach Stadtteilen jährlich seit 2020 angeben und die betroffenen Straßenabschnitten benennen.
Lokalisation Beta

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