Stellungnahme zur geplanten Neuausschreibung der Ombudsstelle Hamburg (Antrag der freien Träger)
Aus unserer fachlichen Perspektive hat sich die derzeitige Struktur der Ombudsstellein Hamburgbewährt:
Vor diesem Hintergrund sehen wir eine vollständige Neuausschreibung kritisch. Sie gefährdetaus unserer Sicht:
Gerade die Zahlen zur Inanspruchnahme von OHA! belegen, dass nicht ein Strukturwechsel, sondern eine bedarfsgerechte Stärkung der vorhandenen Ressourcen erforderlich ist. Die von allen Seiten befürwortete Stellenausweitung wurde aus Haushaltsgründen bislang nicht umgesetzt – nun stattdessen auf einen Systemwechsel zuzusteuern, halten wir für fachlich nicht nachvollziehbar und dem Kinderschutz sowie der Stärkung von Kinderrechten in Hamburg nicht dienlich.
Antragsteller: Sönke Jans und Christoph Gregg
Der JHA Hamburg-Mitte fordert die Fachbehörde dazu auf, von der Neuausschreibung der Ombudsstelle abzusehen, um die in Hamburg fachlich bewährten ombudschaftlichen Strukturen zu sichern!
Die Fachbehörde wird aufgefordert sich zu dem bisherigen Konzept von Ombudschaft in Hamburg, wie es in der Bürgerschaft, dem Familienausschuss und dem Landesjugendhilfeausschuss sowie unter bezirklicher und wissenschaftlicher Beteiligung entwickelt wurde, zu bekennen.
Wenn Ombudschaft in der Kita in ähnlicher Größe wie OHA! gewollt ist und der VKJH diesen Bereich als Träger nicht übernehmen soll, dann sollte lediglich der Teilbereich Kita neu ausgeschrieben werden.
Die Fachbehörde wird aufgefordert, die juristische und fachliche Ausführung darzulegen.
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