Regenbogenbank
Letzte Beratung: 16.06.2026 Cityausschuss Ö 6.5
Die Bezirksversammlung stimmte dem Antrag (23-1623) in seiner Sitzung am 16.04.2026 mehrheitlich - gegen die Stimmen von Frau Jordan und Herrn Mennerich und bei Enthaltung der Fraktion DIE LINKE, der CDU-Fraktion und von zwei Stimmen der AfD-Fraktion - zu. Das Bezirksamt wurde gebeten, den Cityausschuss über den aktuellen Sachstand zu informieren.
Der Stadtteil St. Georg steht seit Jahrzehnten für Vielfalt, Weltoffenheit und das selbstverständliche Nebeneinander unterschiedlichster Lebensentwürfe. Insbesondere für queere Menschen ist St. Georg ein identitätsstiftender Ort innerhalb Hamburgs.
Gleichzeitig ist bundesweit wie auch lokal eine zunehmende Intoleranz gegenüber alternativen Lebensmodellen, queeren Menschen und vielfältigen Identitäten zu beobachten. Diskriminierende Äußerungen, Hassrede sowie eine aufgeheizte gesellschaftliche Debatte im Sinne eines sogenannten „Kulturkampfes“ tragen zu einem Klima bei, das Verunsicherung und Ausgrenzung befördert.
Vor diesem Hintergrund ist es Aufgabe der öffentlichen Hand, sichtbar und unmissverständlich für Toleranz, Vielfalt und ein respektvolles Miteinander einzutreten. Eine fest installierte Regenbogenbank im öffentlichen Raum in St. Georg kann als niedrigschwelliges, dauerhaftes und positiv besetztes Symbol ein klares Zeichen gegen Hass und Intoleranz setzen.
Sie würde nicht nur die Haltung des Bezirks unterstreichen, sondern auch die Bedeutung St. Georgs als Ort gelebter Diversität hervorheben.
Petitum/Beschluss:
Vor diesem Hintergrund möge die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte beschließen:
Das Bezirksamt Hamburg-Mitte nimmt mit Schreiben vom 18.05.2026 wie folgt Stellung:
zu 1.
Das Bezirksamt hat die Freundschaftsbank auf dem Carl-von-Ossietzky-Platz durch die Mitarbeitenden des Bauhofes zu einer Regenbogenbank umgestaltet
zu 2.
entfällt
zu 3.
entfällt
Zu 4.
entfällt.
Sachverhalt:
Die Bezirksversammlung stimmte dem Antrag (23-1623) in seiner Sitzung am 16.04.2026 mehrheitlich - gegen die Stimmen von Frau Jordan und Herrn Mennerich und bei Enthaltung der Fraktion DIE LINKE, der CDU-Fraktion und von zwei Stimmen der AfD-Fraktion - zu. Das Bezirksamt wurde gebeten, den Cityausschuss über den aktuellen Sachstand zu informieren.
Der Stadtteil St. Georg steht seit Jahrzehnten für Vielfalt, Weltoffenheit und das selbstverständliche Nebeneinander unterschiedlichster Lebensentwürfe. Insbesondere für queere Menschen ist St. Georg ein identitätsstiftender Ort innerhalb Hamburgs.
Gleichzeitig ist bundesweit wie auch lokal eine zunehmende Intoleranz gegenüber alternativen Lebensmodellen, queeren Menschen und vielfältigen Identitäten zu beobachten. Diskriminierende Äußerungen, Hassrede sowie eine aufgeheizte gesellschaftliche Debatte im Sinne eines sogenannten „Kulturkampfes“ tragen zu einem Klima bei, das Verunsicherung und Ausgrenzung befördert.
Vor diesem Hintergrund ist es Aufgabe der öffentlichen Hand, sichtbar und unmissverständlich für Toleranz, Vielfalt und ein respektvolles Miteinander einzutreten. Eine fest installierte Regenbogenbank im öffentlichen Raum in St. Georg kann als niedrigschwelliges, dauerhaftes und positiv besetztes Symbol ein klares Zeichen gegen Hass und Intoleranz setzen.
Sie würde nicht nur die Haltung des Bezirks unterstreichen, sondern auch die Bedeutung St. Georgs als Ort gelebter Diversität hervorheben.
Vor diesem Hintergrund möge die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte beschließen:
Das Bezirksamt Hamburg-Mitte nimmt mit Schreiben vom 18.05.2026 wie folgt Stellung:
zu 1.
Das Bezirksamt hat die Freundschaftsbank auf dem Carl-von-Ossietzky-Platz durch die Mitarbeitenden des Bauhofes zu einer Regenbogenbank umgestaltet
zu 2.
entfällt
zu 3.
entfällt
Zu 4.
entfällt.