23-1623.1

Regenbogenbank

Mitteilung öffentlich

Letzte Beratung: 16.06.2026 Cityausschuss Ö 6.5

Sachverhalt

Die Bezirksversammlung stimmte dem Antrag (23-1623) in seiner Sitzung am 16.04.2026 mehrheitlich - gegen die Stimmen von Frau Jordan und Herrn Mennerich und bei Enthaltung der Fraktion DIE LINKE, der CDU-Fraktion und von zwei Stimmen der AfD-Fraktion - zu. Das Bezirksamt wurde gebeten, den Cityausschuss über den aktuellen Sachstand zu informieren.

Der Stadtteil St. Georg steht seit Jahrzehnten für Vielfalt, Weltoffenheit und das selbstverständliche Nebeneinander unterschiedlichster Lebensentwürfe. Insbesondere für queere Menschen ist St. Georg ein identitätsstiftender Ort innerhalb Hamburgs.

Gleichzeitig ist bundesweit wie auch lokal eine zunehmende Intoleranz gegenüber alternativen Lebensmodellen, queeren Menschen und vielfältigen Identitäten zu beobachten. Diskriminierende Äerungen, Hassrede sowie eine aufgeheizte gesellschaftliche Debatte im Sinne eines sogenannten „Kulturkampfes“ tragen zu einem Klima bei, das Verunsicherung und Ausgrenzung befördert.

Vor diesem Hintergrund ist es Aufgabe der öffentlichen Hand, sichtbar und unmissverständlich für Toleranz, Vielfalt und ein respektvolles Miteinander einzutreten. Eine fest installierte Regenbogenbank im öffentlichen Raum in St. Georg kann als niedrigschwelliges, dauerhaftes und positiv besetztes Symbol ein klares Zeichen gegen Hass und Intoleranz setzen.

Sie würde nicht nur die Haltung des Bezirks unterstreichen, sondern auch die Bedeutung St. Georgs als Ort gelebter Diversität hervorheben.

Petitum/Beschluss:

Vor diesem Hintergrund möge die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte beschließen:

  1. Das Bezirksamt wird gebeten zu prüfen, ob die Freundschaftsbank auf dem Carl-von-Ossietzky-Platz
    • in Regenbogenfarben produziert bzw. entsprechend umgestaltet werden kann und
    • welche Kosten mit einer entsprechenden Farbgestaltung verbunden sind.
  2. Sofern die Umsetzung einer Regenbogenfarbgestaltung möglich ist, soll die Freundschaftsbank glichst bis zur Pride Week Ende Juli 2026 - entsprechend ausgeführt werden.
  3. Sollte eine Umgestaltung der Freundschaftsbank in Regenbogenfarben nicht möglich sein, wird das Bezirksamt gebeten, im Stadtteil St. Georg nach einer geeigneten Stelle im öffentlichen Raum für eine dauerhaft installierte Regenbogenbank zu suchen.
  4. Das Bezirksamt wird gebeten, den City Ausschuss über Standort, Kosten und Umsetzung zu unterrichten.

Das Bezirksamt Hamburg-Mitte nimmt mit Schreiben vom 18.05.2026 wie folgt Stellung:

zu 1.

Das Bezirksamt hat die Freundschaftsbank auf dem Carl-von-Ossietzky-Platz durch die Mitarbeitenden des Bauhofes zu einer Regenbogenbank umgestaltet

zu 2.

entfällt

zu 3.

entfällt

Zu 4.

entfällt.

Petitum/Beschluss

Sachverhalt:

Die Bezirksversammlung stimmte dem Antrag (23-1623) in seiner Sitzung am 16.04.2026 mehrheitlich - gegen die Stimmen von Frau Jordan und Herrn Mennerich und bei Enthaltung der Fraktion DIE LINKE, der CDU-Fraktion und von zwei Stimmen der AfD-Fraktion - zu. Das Bezirksamt wurde gebeten, den Cityausschuss über den aktuellen Sachstand zu informieren.

Der Stadtteil St. Georg steht seit Jahrzehnten für Vielfalt, Weltoffenheit und das selbstverständliche Nebeneinander unterschiedlichster Lebensentwürfe. Insbesondere für queere Menschen ist St. Georg ein identitätsstiftender Ort innerhalb Hamburgs.

Gleichzeitig ist bundesweit wie auch lokal eine zunehmende Intoleranz gegenüber alternativen Lebensmodellen, queeren Menschen und vielfältigen Identitäten zu beobachten. Diskriminierende Äerungen, Hassrede sowie eine aufgeheizte gesellschaftliche Debatte im Sinne eines sogenannten „Kulturkampfes“ tragen zu einem Klima bei, das Verunsicherung und Ausgrenzung befördert.

Vor diesem Hintergrund ist es Aufgabe der öffentlichen Hand, sichtbar und unmissverständlich für Toleranz, Vielfalt und ein respektvolles Miteinander einzutreten. Eine fest installierte Regenbogenbank im öffentlichen Raum in St. Georg kann als niedrigschwelliges, dauerhaftes und positiv besetztes Symbol ein klares Zeichen gegen Hass und Intoleranz setzen.

Sie würde nicht nur die Haltung des Bezirks unterstreichen, sondern auch die Bedeutung St. Georgs als Ort gelebter Diversität hervorheben.

Vor diesem Hintergrund möge die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte beschließen:

  1. Das Bezirksamt wird gebeten zu prüfen, ob die Freundschaftsbank auf dem Carl-von-Ossietzky-Platz
    • in Regenbogenfarben produziert bzw. entsprechend umgestaltet werden kann und
    • welche Kosten mit einer entsprechenden Farbgestaltung verbunden sind.
  2. Sofern die Umsetzung einer Regenbogenfarbgestaltung möglich ist, soll die Freundschaftsbank glichst bis zur Pride Week Ende Juli 2026 - entsprechend ausgeführt werden.
  3. Sollte eine Umgestaltung der Freundschaftsbank in Regenbogenfarben nicht möglich sein, wird das Bezirksamt gebeten, im Stadtteil St. Georg nach einer geeigneten Stelle im öffentlichen Raum für eine dauerhaft installierte Regenbogenbank zu suchen.
  4. Das Bezirksamt wird gebeten, den City Ausschuss über Standort, Kosten und Umsetzung zu unterrichten.

Das Bezirksamt Hamburg-Mitte nimmt mit Schreiben vom 18.05.2026 wie folgt Stellung:

zu 1.

Das Bezirksamt hat die Freundschaftsbank auf dem Carl-von-Ossietzky-Platz durch die Mitarbeitenden des Bauhofes zu einer Regenbogenbank umgestaltet

zu 2.

entfällt

zu 3.

entfällt

Zu 4.

entfällt.

Bera­tungs­reihen­folge
Datum/Gremium
TOP
16.06.2026
Ö 6.5
Lokalisation Beta
St. Georg St. Georg

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