23-1621

Preis der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte für herausragendes Ehrenamt in Gedenken an Meryem Dagmar Çelikkol 2026 (Antrag der SPD-Fraktion, GRÜNE-Fraktion und FDP-Gruppe)

Antrag öffentlich

Letzte Beratung: 16.04.2026 Bezirksversammlung Hamburg-Mitte Ö 9.5

Sachverhalt

Freiwilliges Engagement bildet eine tragende Säule für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserer Stadt und unserem Bezirk. Ohne die zahlreichen Menschen, die sich uneigennützig engagieren, wären viele Projekte und Einrichtungen in Hamburg nicht realisierbar. Ihr Einsatz ist unverzichtbar für die Förderung des Miteinanders, der Demokratie, der Integration und der gesellschaftlichen Teilhabe. Das Ehrenamt stärkt den sozialen Zusammenhalt nachhaltig.

Gerade in einer Zeit, in der gesellschaftliche Vielfalt und die Herausforderungen der Teilhabe zunehmend in den Mittelpunkt rücken, gewinnt freiwilliges Engagement weiter an Bedeutung. Es trägt entscheidend dazu bei, gesellschaftliche Spaltungen zu überwinden, indem es Menschen unterschiedlichster sozialer, kultureller und ethnischer Herkunft zusammenbringt. Durch gemeinsames Engagement entstehen Räume für gegenseitiges Verständnis, Respekt und Verantwortungsübernahme.

Freiwillig Engagierte arbeiten gemeinsam an einer widerstandsfähigen Gesellschaft, die den Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft gewachsen ist. Sie schaffen Verbindungen über individuelle Unterschiede hinweg und tragen dazu bei, dass unser Bezirk ein Ort bleibt, an dem Vielfalt als Bereicherung erlebt wird.

Um dieses Engagement zu würdigen, verleiht die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte jährlich einen Preis an Personen, die sich in besonderer Weise für Integration und gesellschaftlichen Zusammenhalt eingesetzt haben. Auch im kommenden Jahr soll dieser Preis vergeben werden.

Petitum/Beschluss

Beschluss:

Die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte möge beschließen:

  1. Der Ehrenamtspreis der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte in Gedenken an Meryem Dagmar Celikkol wird in der zweiten Jahreshälfte 2026 verliehen. Über die Preisvergabe entscheidet eine von der Bezirksversammlung eingesetzte Jury.
  2. Der Preis wird an Personen vergeben, die sich durch herausragendes ehrenamtliches Engagement besonders verdient gemacht haben. Bei der Auswahl ist die Vorbildfunktion der Preisträger:innen besonders zu berücksichtigen.
  3. Jede in der Bezirksversammlung vertretene Fraktion schlägt bis zur Sitzung im Juni 2026 ein Jurymitglied vor, das vom Hauptausschuss gewählt wird. Die vorgeschlagene Person soll eine anerkannte Persönlichkeit des öffentlichen Lebens oder der Zivilgesellschaft sein, die einen Bezug zum Preis hat und kein Mitglied der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte ist.
  4. Die/der Vorsitzende der Bezirksversammlung nimmt mit Stimmrecht an der Jurysitzung teil.
  5. Das Bezirksamt Hamburg-Mitte macht den Preis öffentlich bekannt und unterstützt die Ausschreibung mit den zur Verfügung stehenden Mitteln.
  6. r die Durchführung der Veranstaltung einschließlich der Preisgelder werden dem Bezirksamt bis zu 40.000 € aus konsumtiven Mitteln (Förderfonds konsumtiv) bereitgestellt.
  7. Die Preisverleihung findet in einem festlichen Rahmen statt und wird einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
  8. Die Verwaltung stellt die detaillierte Planung spätestens im Mai 2026 im Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Sport vor.
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