Nutzung des Lola Rogge Platzes für politische Informationsstände (Anfrage der CDU-Fraktion)
Fragesteller: Dr. Gunter Böttcher, Roland Hoitz und Joseph Johannsen
Politische Informationsstände, insbesondere auch außerhalb von Wahlkampfzeiten, sind ein zentrales Element lebendiger Demokratie. Sie ermöglichen den direkten Austausch zwischen Politik und Bevölkerung, stärken das Vertrauen in politisches Handeln und machen deutlich, dass politische Arbeit kontinuierlich stattfindet und sich an den aktuellen Anliegen der Bürgerinnen und Bürger orientiert. Gerade öffentlich zugängliche Plätze nehmen dabei eine besondere Rolle für die politische Meinungsbildung ein.
Jedoch wurde kürzlich ein Antrag eines CDU-Ortsverbandes in Hamburg-Mitte auf Durchführung eines Infostands auf dem Lola‑Rogge‑Platz von der zuständigen GWG Gesellschaft für Wohnungs‑ und Gewerbebau Baden‑Württemberg AG abgelehnt.
Der Lola‑Rogge‑Platz wird seit seiner Eröffnung im Juli 2021 als öffentlich zugänglicher Platz genutzt und weist die Merkmale eines zentralen Aufenthalts‑ und Begegnungsortes im Quartier auf. Vor diesem Hintergrund stellen sich Fragen zur rechtlichen Einordnung der Fläche, zu den Entscheidungsbefugnissen der verwaltenden Stelle sowie zur bisherigen Genehmigungspraxis.
Vor diesem Hintergrund bitten wir um die Beantwortung folgender Punkte:
Die Erkennung von Orten anhand des Textes der Drucksache kann ungenau sein. Es ist daher möglich, das Orte gar nicht oder falsch erkannt werden.