Kinderschutz in sozialen Netzwerken fängt auf dem Spielplatz an - QR-Codes auf Spielplätzen (Anfrage der CDU-Fraktion)
Fragesteller: Jörn Frommann
Vor fast vier Jahren hat die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte die Drucksache 22-3058 am 22.06.2022 einstimmig beschlossen. Nach immerhin nur zwei Jahren gab es dann am 18.06.2024 eine Mitteilung der Verwaltung, dass vorgeschlagen wird, die QR-Codes auf folgenden intensiv genutzten Spielplätzen anzubringen:
Billstedt: Kinderspielplatz Horner Landstraße
Hamm: Kinderspielplatz Caspar-Voght-Straße
Wilhelmsburg: Geheimnisvolle Insel im Inselpark
City: Bullerberge in Planten un Blomen
Die Sticker sollten auf den Spielgeräten in der Größe Din A 4 aufgeklebt werden, so dass sie schnell ins Auge fallen. Der QR-Code soll auf eine Hamburg.de-Website des Bezirksamtes weiterleiten, auf der Informationen zu Kinderrechten in Bezug auf Privatsphäre und Privatleben hinterlegt sind.
Das Bezirksamt sagte zu, dass eine Auswertung der Anzahl der QR-Code-Aufrufe pro Spielplatz erfolgen würde. Hierüber wolle man im vierten Quartal 2024 berichten. Am 25.01.2025 berichtete die Verwaltung dann, dass nach Begehung der ausgewählten Spielplätze die Pläne angepasst werden mussten. Aufgrund der meist sehr schmalen Pfeiler der Spielgeräte sollten die Orte der Sticker überdacht werden, was insgesamt zu Kosten von ca. € 300 führen würde.
Seither erhielt die Bezirksversammlung keine weiteren Informationen über dieses Kinderschutzprojekt.
Vor diesem Hintergrund frage ich die Verwaltung:
Keine Orte erkannt.
Die Erkennung von Orten anhand des Textes der Drucksache kann ungenau sein. Es ist daher möglich, das Orte gar nicht oder falsch erkannt werden.