22-1352

Informationsverbesserung zu Corona (Antrag der AfD-Fraktion)

Antrag öffentlich

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22.10.2020
Sachverhalt

 

„Geschichte wiederholt sich“.

 

Eine simple Feststellung, für die es massenweise Belege in jedem Geschichtsbuch gibt. Aktuell wird die Politik von keinem anderen Thema derart beherrscht, wie dies durch die Corona-Pandemie der Fall ist. Oder bei der Schweinegrippe-Pandemie 2009 gewesen ist.

 

Einleitend ein Rückblick auf 2009 und die Schweinegrippe-Pandemie:

 

https://www.sueddeutsche.de/wissen/schweinegrippe-die-welle-hat-begonnen-1.140006

Aus dem Artikel hinter dem Link ist folgender Text entnommen:

 

-          Der Leiter des Instituts für Virologie der Universitätsklinik Bonn, Prof. Christian Drosten sagte, es gebe eine drastische Zunahme der Erkrankungen in Süddeutschland. Er gehe davon aus, dass die Welle von Süden aus in einem Zeitraum von fünf bis sechs Wochen über Deutschland hinwegziehen werde. Nach RKI-Zahlen sind allein in Bayern seit Ausbruch der Pandemie im April fast 7500 Fälle registriert worden. Zwei Menschen starben im Freistaat an der Infektion. Drosten rief dringend dazu auf, sich gegen die Schweinegrippe impfen zu lassen. "Bei der Erkrankung handelt es sich um eine schwerwiegende allgemeine Virusinfektion, die erheblich stärkere Nebenwirkungen zeitigt als sich irgendjemand vom schlimmsten Impfstoff vorstellen kann.“-

 

Und weiter findet man im selben Artikel folgenden Text:

 

-          Unterdessen rief der ukrainische Präsident Viktor Juschtschenko die internationale Staatengemeinschaft zur Nothilfe im Kampf gegen die Schweinegrippe auf. Die Ukraine könne nicht aus eigener Kraft der Gefahr entgegentreten, die das Virus für die "nationale Sicherheit" des Landes darstelle, erklärte Juschtschenko. Das Gesundheitsministerium des Landes erklärte, es seien bislang 60 Menschen an der Grippe und an Atemwegserkrankungen gestorben. Afghanistan rief derweil den Gesundheitsnotstand aus. Die Regierung ordnete die Schließung aller Schulen und Kindergärten an. Sie sollen erst in drei Wochen den Betrieb wieder aufnehmen.-

 

Wenn der Leser nicht das Datum des Textes aus der Süddeutschen kennt, könnte er diesen Text durchaus in der Gegenwart verorten. Völlig unterschiedliche Reaktionen der verschiedenen Nationen auf das gleiche Virus. Von Hysterie inklusive Lockdown, bis zu ignorantem Nichtstun, jede Nation entschied in Eigenregie, wie sie am besten durch die „Krise“ kommen wollte. Eine Krise, von der wir heute wissen, dass sie keine gewesen ist. Das ist an sich schon eigenartig, müssten sich diese Maßnahmen doch global sehr ähneln, wenn nicht gar gleichen? So etwas weckt bei den Menschen Unsicherheit. Damals wie heute wurden erste kritische Stimmen laut. Damals wie heute wird die Gefährlichkeit der Viren seitens der Virologen, im Besonderen von Dr. Drosten, stark überhöht dargestellt und prognostiziert.

 

https://www.deutschlandfunk.de/schweinegrippe-die-ruhe-vor-dem-sturm.709.de.html?dram:article_id=88702

 

-          Schweinegrippe: Die Ruhe vor dem Sturm? Virologen warnen vor einer Unterschätzung des Risikos

-          Um die Schweinegrippe ist es ruhig geworden. Die Zahl der Erkrankten in Deutschland ebbt seit zwei Wochen ab, der Verlauf bei denjenigen, die das Virus hatten, war vergleichsweise milde. Ist die Alarmstufe Rot, die die Weltgesundheitsorganisation WHO ausgerufen hat, also übertrieben? Die Virologen misstrauen der scheinbaren Ruhe um das Schweinegrippe-Virus, und die Tatsache, dass der Verlauf in Deutschland bislang vergleichsweise milde war, kann ihre Sorgen nicht dämpfen, denn, so ihre Überzeugung, das Virus bleibt gefährlich: „Wenn wir uns dieses Virus im Tierversuch anschauen und das vergleichen mit zurückliegenden Viren, muss man sagen, dieses Virus ist überhaupt nicht harmlos! Dieses Schweingerippe-Virus ist im Tierversuch eher gefährlicher als beispielsweise das Virus, das bislang zirkuliert hat, das H3N2 – Virus.“ Professor Christian Drosten, Entdecker des SARS-Erregers und Leiter des neuen Instituts für Virologie an der Universitätsklinik Bonn.

 

Doch die Prognosen der hohen Gefährlichkeit der Schweinegrippe waren unbegründet. Es kam zu keinem besonderen Ausbruch, die Zahl der Kranken und Toten lag weit unter den „gesicherten“ Prognosen seitens der Virologen. Der Nutznießer der „Schweinegrippe“ war vor allem die Pharmaindustrie. Man verdiente Multimilliarden mit Impfstoffen. Weitere Milliarden durch Kursgewinne an den Börsen. Hunderte Millionen Impfdosen wurden gekauft. Doch nur ein Bruchteil dieser Impfdosen wurde auch tatsächlich benutzt. Allein die Bundesrepublik musste 2011 Impfstoff im Wert von rund 130 Millionen Euro vernichten, da das Haltbarkeitsdatum der Impfstoffe abgelaufen war.

 

https://www.stern.de/panorama/wissen/mensch/schweinegrippe-impfstoff-wird-vernichtet-130-millionen-euro-landen-im-brennofen-3442134.html

 

Die Pandemie von 2009 hat viele Fragen aufgeworfen, Fragen, die erst aktuell in diversen Prozessen aufgearbeitet werden. Fragen wie, warum hat die WHO im April 2009 die Definition von „Pandemie“ dahingehend gestrichen, dass nun jede infektiöse Krankheit automatisch eine Pandemie ist, die ansteckend verläuft (1)? Denn nur durch diese Änderung konnte H1N1 zur Pandemie erklärt werden, was dann direkt am 11.06.2009 auch geschah (2).

 

https://www.welt.de/gesundheit/article5710912/Der-enorme-Schaden-der-Pandemie-die-keine-war.html (1,2)

 

Auszüge aus dem Artikel:

 

-          Der Umgang mit der Epidemie, die keine war, ist für die Weltgesundheitsorganisation WHO, die deutschen Ministerien und Seucheninstitutionen ein Debakel. Merke: Wer Gutes tun will, sollte es sich wohl überlegen und nicht Hysterie schüren. Es ist ein Musterbeispiel dafür, wie formale Rechtfertigungen und Absicherungsängstlichkeiten eine Wirklichkeit schaffen, die Schilda heißt. Letztlich war es der gesunde Menschenverstand der Bevölkerung, sich dann doch nicht diesem Impf-Sog zu ergeben.

-          Die Schweinegrippe hat eine wichtige medizinische Grundregel auf den Kopf gestellt. Normalerweise bringen Niesen, Husten, Gliederreißen, Kopf- und Augenschmerzen, vielleicht auch Fieber immer die Angst mit: Gärt dort die Allergie, eine Lungenentzündung, Influenza A oder B, Malaria, Denguefieber, Sars? Gegen solche Irritationen kennt der Mediziner eine beruhigend bodenständige Formel: Das Seltene ist selten, und das Häufige ist häufig. In den meisten Fällen steckt eben doch nur ein Schnupfenkeim in der Nase. Umso erstaunlicher, dass in den vergangenen vier Monaten unter acht Milliarden Erdenbürgern immer ausgerechnet jene Hand voll Menschen aufgespürt wurden, bei denen die Ursache der Abgeschlagenheit nicht ein Schnupfen, sondern die Schweinegrippe gewesen sein soll – und zwar selbst noch dann, als offiziell schon gar keine Infizierten gezählt wurden und die Tests auf das Virus längst nicht mehr für jeden angeboten wurden.

-          Plötzlich wurde jeder Halsschmerz der Schweinegrippe zugeschlagen, ein Grundschüler kam mit erhöhter Temperatur nach Hause, ein panischer Anruf der Eltern – und schon wieder blieb eine ganze Klasse wegen „Schweinegrippe“ zu Hause. In den USA haben die Behörden auf diese Weise die Zahl der Schweinegrippe-Opfer ruckartig vervierfacht. Sie führten eine neue Zählweise ein: Mitgezählt wurde ab Mitte November plötzlich jede ältere Person, die „allem Anschein nach an der Grippe gestorben ist“. Auf diese Weise wurde jedes Opfer eine Lungenentzündung zum Schweinegrippe-Toten. Ein besonnener Umgang mit einem Krankheitserreger sieht anders aus.

 

Es wurde 2009 aber kein Geheimnis daraus gemacht, wer tatsächlich die Verantwortung für „die Pandemie, die keine war“ tragen muss. Die WHO trägt die Schuld, was ebenfalls in oben zitiertem Artikel Erwähnung findet:

 

-          Wo hat der große Zug der politisch korrekten „Die-Schweinegrippe-walzt-die-Menschheit-nieder“-Hysterie eigentlich seinen Anfang genommen? Es ist die Weltgesundheitsorganisation WHO und ihre Leiterin Margaret Chan. Dieselbe Frau, die den Fehler beging, das tatsächlich hochgefährliche Sars-Virus zu unterschätzen – und dafür zu Recht hart kritisiert worden war. Nun stufte sie bei nächstbester Gelegenheit die Schweinegrippe als Pandemie-Erreger und als Bedrohung für die Menschheit ein – und rückte dafür sogar extra die Pandemie-Kriterien zurecht, frei nach dem Motto: Der Erreger ist nicht tödlich genug? Egal, dann streichen wir eben den Mortalitätsfaktor in den Bedingungen, die eine einfach Krankheitswelle zur weltweiten Bedrohung ausweiten.

 

Die „Schweinegrippe-Pandemie“ 2009 verschwand bis zum Ende des Jahres aus den Medien und somit aus dem Leben der Bürger. 

 

Im Frühjahr 2020 gab es in der Bundesrepublik eine deutlich verzeichnete Übersterblichkeit. Geriatrische und vorerkrankte Patienten mussten intubiert beatmet auf Intensivstationen behandelt werden. Viele von diesen Menschen starben an dem Corona-Virus. In der Spitze Mitte April waren es 1725 Opfer. Das ist wirklich furchtbar und wird von der AfD-Fraktion Hamburg-Mitte auch in keiner Weise verharmlost oder gar verleugnet. Doch muss man solche Zahlen in Relation betrachten. Im Durchschnitt sterben 16.000 Bürger pro Woche in der Bundesrepublik. Herzkreislauf-Erkrankungen stehen bei diesen Todesfällen weit abgeschlagen an erster Stelle.

 

Ab Mai gingen die Zahlen der positiv Getesteten stetig zurück. Möglicherweise ist dieser Rückgang der tatsächlich erkrankten Menschen auch auf die gesteigerten Hygienemaßnahmen zurück zu führen. Was zählt ist, wenige Menschen sind krank, noch viel weniger sterben. Das ist eine glückliche Entwicklung und sollte den Anstoß geben, nun wieder den Kurs zurück zur normalen Normalität einzuschlagen.

 

Doch genau das Gegenteil passiert gerade. Der nächste Lockdown schwebt bereits wie ein Damoklesschwert über den Köpfen unserer Bürger. Die Medien überschlagen sich mit dem Melden der neuesten Horrorszenarien, selbsternannte, aber von der Ex-Frau bloßgestellte, Gesundheitsexperten schwafeln von Maskenpflicht selbst in freier Natur, jedwede Grundrechte werden immer weiter beschnitten, ja, und selbst Bezirksämter handeln am Rande der Legalität. Reisewarnungen werden pausenlos wiederholt, Bürgerrechte ignoriert und immer wieder wird Angst geschürt von Politikern, die genau das Gegenteil tun müssten. Angst war noch nie ein guter Ratgeber. Die Parallelen zwischen 2009 und 2020 sind schockierend. Und wieder war die WHO, die fast ausschließlich durch Gelder der Pharmaindustrie existieren kann, Initiator einer Pandemie, die Multimillionen in die Kassen der Pharmaindustrie spült. Der Interessenkonflikt ist derart frappierend, man könnte fast von „Investment“ sprechen.

 

Wie die Zeitung „die Welt“ richtig schreibt, war es „der gesunde Menschenverstand“, der verhinderte, dass die Pandemie von 2009 so verheerende Ausmaße annahm, wie es die Folgeschäden von Corona 2020 irreversibel verursacht haben.

 

Damit „der gesunde Menschenverstand“ aber arbeiten kann, bedarf es einem Minimum an faktischen Informationen. Hier sehen wir als Fraktion der AfD einen großen Fehler im Umgang mit den Zahlen. Es wird der Bürger nur über „Neuinfektionen“ informiert. Dieser Begriff ist schwer irreführend. Denn tatsächlich kann der PCR Test keine Infektion nachweisen. Mit der Bezeichnung „Infektion“ wird ein Bild geframed, das schlicht nicht richtig ist. Ein Test war positiv. Nicht mehr. Wenn ein Mensch positiv auf Covid-19 getestet wurde, bedeutet das weder, er sei infiziert noch er sei infektiös(1). Dazu die New York Times:

 

 https://www.nytimes.com/2020/08/29/health/coronavirus-testing.html

 

Die AfD Fraktion ist daher der Überzeugung, es ist von essentieller Bedeutung, den Bürger eigenständig die tatsächliche Gefahr mit beurteilen zu lassen. Um dies zu erreichen ist ein wichtiger Schritt, Zahlen faktisch und unvorbelastet zu nennen.

 

Petitum/Beschluss

 

Die Bezirksversammlung möge beschließen:

 

Der Bezirksamtsleiter wird gebeten,

 

  1. Sich beim Senat dafür einzusetzen, in öffentlichen Papieren nicht mehr von „Infektionen“ oder „Infizierten“, sondern „positiven Testergebnissen“ zu sprechen, weiter eine klare Differenzierung zwischen positiv getesteter Personen und tatsächlich hospitalisierten Patienten aufzuzeigen.

 

  1. Weiter möge er initiieren, zukünftig zu den täglich variierenden Zahlen neu positiv getesteter Bürger, die Zahl der tatsächlich hospitalisierten Personen zu nennen, unterteilt in stationäre und intensivmedizinische Behandlung.