Einführung bzw. Ausweitung eines Frauen-Taxi-Angebots im Bezirk Hamburg-Mitte (Anfrage der AfD-Fraktion)
Fragesteller: Bernd Bamberg, Nicole Jordan, Marc-Manuel Kunstmann,Norbert Jordan,
Im Bezirk Hamburg-Mitte berichten insbesondere Frauen zunehmend von Unsicherheiten bei nächtlichen Heimwegen – insbesondere auf dem Weg von der Bushaltestelle bis zur eigenen Wohnung. Dieser sogenannte "letzte Meter" wird häufig als besonders problematisch wahrgenommen, da viele Wege unzureichend beleuchtet sind oder aufgrund geringer sozialer Kontrolle ein erhöhtes Unsicherheitsgefühl entsteht.
Andere Städte und Kommunen haben bereits Modelle wie Frauen-Taxis, Heimwege-Taxis oder vergünstigte nächtliche Fahrtangebote eingeführt, um die Sicherheit von Frauen im öffentlichen Raum zu erhöhen. Vor diesem Hintergrund erscheint es notwendig zu prüfen, ob ein solches Angebot auch im Bezirk Hamburg-Mitte sinnvoll und umsetzbar wäre.
Die AfD-Bezirksfraktion Hamburg-Mitte fragt daher das Bezirksamt:
1. Wie bewertet das Bezirksamt die aktuelle Sicherheitslage für Frauen im Bezirk Hamburg-Mitte auf abendlichen und nächtlichen Heimwegen zwischen Haltestellen und Wohnadressen?
2. Sind dem Bezirksamt Modelle von Frauen- oder Heimwege-Taxis aus anderen Kommunen bekannt, und wurden diese bereits im Hinblick auf eine Anwendung im Bezirk Hamburg-Mitte geprüft?
3. Plant das Bezirksamt derzeit Maßnahmen zur Verbesserung der nächtlichen Heimwegsicherheit, insbesondere durch ein Frauen-Taxi, ein Heimwege-Taxi oder vergleichbare Angebote?
4. Welche Maßnahmen hat das Bezirksamt in den letzten Jahren umgesetzt, um die Sicherheit auf Gehwegen, an Bushaltestellen und in Wohngebieten während der Abend- und Nachtstunden zu erhöhen?
5. Wie beurteilt das Bezirksamt die Möglichkeit, gemeinsam mit Taxiunternehmen, Mobilitätsdiensten oder Kooperationspartnern ein vergünstigtes oder bezuschusstes Taxiangebot für Frauen im Bezirk Hamburg-Mitte einzuführen?
6. Welche finanziellen, organisatorischen oder rechtlichen Hindernisse sieht das Bezirksamt bei der Einführung eines solchen Angebots im Bezirk Hamburg-Mitte?
7. Wie könnten Bürgerinnen im Bezirk aktiv in die Bedarfsanalyse oder Konzeption eines möglichen Pilotprojekts einbezogen werden?
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