Waldrodung in Eimsbüttel
Letzte Beratung: 18.02.2026 Grün, Nachhaltigkeit und Umwelt Ö 8.1
Eine aktuell brachliegende Fläche eines ehemaligen Kleingartens (anschließend an Alma-Ohlmann-Weg, zwischen Gewerbeflächen, Bahngleisen und entlang der Alten Kollau) soll für eine Bebauung für das THW genutzt werden. Offenbar wurde festgestellt, dass sich in der Brachzeit ein Bewuchs entwickelt hat, der nach Landeswaldgesetz als „Wald“ einzustufen ist. Mit der Einstufungändert sich der formal folgende Umgang mit der Fläche im Zuge der Bebauung und es soll nach § 4 Landeswaldgesetz eine „Rodung“ erfolgen (anstatt einem Umgang mit einzelnen Bäumen). Der entsprechend erforderliche Ersatzwald soll in Schleswig-Holstein angelegt werden.
Auch wenn die Bebauung durch den Bebauungsplan vorgesehen ist, ist es doch für die Bezirksversammlung interessant, wie genau der Prozess lief und läuft. Zudem ist es ein fraktionsübergreifend geteiltes Interesse, im dichtbesiedelten Eimsbüttel so viel Grün wie möglich zu erhalten. So wäre es eine Frage von Interesse, wie ggfs. Teile des Bewuchses erhalten werden könnten, die nicht essentiell für das Bauvorhaben sind.
Der Vorsitzende der Bezirksversammlung wird gebeten, eine Vertreter*in der entsprechenden Fachbehörde, oder ggf. wird der Bezirksamtsleiter gebeten, eine/n Vertreter*in des Fachamtes Management des öffentlichen Raumes, in den Ausschuss für Grün, Nachhaltigkeit und Umwelt einzuladen um über den Fall und Möglichkeiten eines ökologisch nachhaltigen Umgangs zu berichten.
Über den Termin sollen auch die Mitglieder des Regionalausschusses Lokstedt, Niendorf, Schnelsen informiert werden.
Nikolai Drews und Fraktion Die Linke in der Bezirksversammlung Eimsbüttel
keine
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