Neues Kopfsteinpflaster für die Tresckowstraße
Letzte Beratung: 12.02.2026 Hauptausschuss Ö 9.7
Aufgrund des Fernwärmeausbaus ist in der Tresckowstraße die Erneuerung der Fahrbahndecke erforderlich. Die Verwaltung beabsichtigt, die bisher vorhandene Kopfsteinpflasterung durch eine Asphaltdecke zu ersetzen, da das Kopfsteinpflaster von minderwertiger Qualität sei und daher nicht wieder verwendet werden könne.
Die Anwohnenden in der Tresckowstraße sprechen sich für eine Beibehaltung des Kopfsteinpflasters aus, da es unter anderem einer stärkeren Versiegelung entgegenwirke und somit einen Beitrag zum Klimaschutz leiste. Darüber hinaus gehöre das Kopfsteinpflaster zu der Altbaubebauung im Gebiet, weshalb es zum Erhalt des Charakters des Stadtteils prägend sei. Schließlich handele es sich um eine nicht stark befahrene Straße, sodass eine Asphaltierung für den Fahrradverkehr nicht erforderlich sei.
Die Anwohnenden tragen zwar keine Argumente vor, die die Einschätzung der Verwaltung bezüglich der Qualität des Kopfsteinpflasters widerlegen würden, aber die Argumente für den Erhalt des Kopfsteinpflasters sind nachvollziehbar und verdienen Beachtung.
Jedoch muss auch der Barrierefreiheit ein erhebliches Gewicht beigemessen werden
Vor dem Hintergrund, dass die Bauarbeiten in der Tresckowstraße zügig vorangehen, ist es geboten, sich kurzfristig mit dem Anliegen der Anwohnerinnen und Anwohner der Tresckowstraße auseinanderzusetzen.
Beschluss:
2. Der Bezirksamtsleiter wird gebeten, im Falle einer positiven Prüfung unter Ziffer 1 dafür Sorge zu tragen, dass im Rahmen der laufenden Bauarbeiten die Asphaltierung der Tresckowstraße gestoppt wird und eine Bepflasterung mit Kopfsteinpflastern erfolgt.
Benjamin Schwanke, Camilla Joyce Thiele, Lea Fricke (FDP)und FDP Fraktion Eimsbüttel
keine
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