22-2151

Mehr Sicherheit für Kita- und Schulkinder beim Überqueren der Gärtnerstraße in Höhe Wrangelstraße

Beschlussempfehlung Ausschuss

Sachverhalt

Bisherige Beratungsfolge

am

TOP

Drs.-Nr.

Ergebnis

AM(gem. Antrag der GRÜNE- und SPD-Fraktion)

06.05.2026

6.7

22-2132

Es erfolgte punktweise Abstimmung:

Empfehlung:

  • Punkt 1 des Petitums

einstimmigbei Stimmenthaltung der Volt-Fraktion

  • Punkt 2a des Petitums

einstimmigbei Stimmenthaltung der DIE LINKE-Fraktion

  • Punkt 2b des Petitums

mehrheitlich bei Gegenstimmender AfD-, DIE LINKE-, FDP- und Volt-Fraktion

  • Punkt 2c des Petitums

einstimmig

  • Punkt 3 des Petitums

einstimmig

  • Punkt 4 des Petitums

einstimmig

Viele Kinder überqueren auf ihrem Schulweg bzw. auf dem Weg zur KiTa die Gärtnerstraße an der Lichtsignalanlage (LSA) Wrangelstraße. Die Gärtnerstraße, eine Bundesstraße, hat hier pro Richtung zwei Fahrspuren, die Grünphase für die Fußngerquerung beträgt knappe 14 Sekunden und die gesamte Räumzeit beträgt derzeit 26 Sekunden. Die LSA für den Fußverkehr ist eine „Bettelampel“.

Die Elterninitiative berichtet von Rotlichtverstößen durch den motorisierten Straßenverkehr in nennenswertem Ausmaß und verweist auf eine Verkehrsmessung, die in 3,75 Stunden 11 Rotlichtverstöße ergeben habe.

Der Radweg, der an dieser Strecke in beiden Richtungen „Vorrang“ vor dem Fußverkehr genießt (und daher Radverkehr mit oft erheblicher Geschwindigkeit unterwegs ist), befindet sich auf dem Bürgersteig, muss also beim Überqueren der Gärtnerstraße ebenfalls überquert werden, um auf den Fußweg zu gelangen. Theoretisch müsste der Fußverkehr sich am Radweg vergewissern, dass kein Fahrrad oder E-Rollfahrzeug angefahren kommt. Kinder wissen das meistens nicht und ihnen fehlt auch der entsprechende Weitblick. Darüber hinaus ist der Platz zwischen Fahrbahn und Radweg zu gering, als dass mehr als zwei bis drei kleine Personen dort stehen bleiben könnten, um Radverkehr passieren zu lassen. Haben mehr Menschen die Ampelphase genutzt, müssten diese auf der Fahrbahn stehen bleiben.

Die wenigsten Fahrradfahrer*innen passen hier ihre Geschwindigkeit freiwillig an. Viele achten nicht auf oder halten nicht für die Schulkinder, so dass es immer wieder zu gefährlichen Situationen und spontanen Ausweichmanövern kommt, die wiederum weitere Nutzende des Fußwegs gefährden können.

Auf der südlichen Seite der Gärtnerstraße behindern zudem Büsche den Blick für Kinder auf den Radweg. Sie können also gar nicht sehen, ob da jemand von rechts kommt, bevor sie quasi schon auf dem Radweg stehen.

Nicht nur zu Beginn des Schul- oder KiTa-Tages, auch während der Schulzeit sind an dieser Kreuzung Schulkinder unterwegs, denn die Grundschule Hoheluft nutzt die Sporthalle des Gymnasiums Hoheluft an der Christian-Försterstraße für den Sportunterricht. Die Über­querung erfolgt in diesem Falle in Klassenstärke, für die die Grünphase für FußngerInnen (zwischen 13,96 und 13,99 Sekunden) nicht ausreicht, auch nicht, wenn man die „Entleerungs­phase“ mit Rot sowohl für den Fuß- als auch für den Kfz-Verkehr einbezieht.

Petitum/Beschluss

Sachverhalt:

Bisherige Beratungsfolge

am

TOP

Drs.-Nr.

Ergebnis

AM(gem. Antrag der GRÜNE- und SPD-Fraktion)

06.05.2026

6.7

22-2132

Es erfolgte punktweise Abstimmung:

Empfehlung:

  • Punkt 1 des s

einstimmigbei Stimmenthaltung der Volt-Fraktion

  • Punkt 2a des Petitums

einstimmigbei Stimmenthaltung der DIE LINKE-Fraktion

  • Punkt 2b des Petitums

mehrheitlich bei Gegenstimmender AfD-, DIE LINKE-, FDP- und Volt-Fraktion

  • Punkt 2c des Petitums

einstimmig

  • Punkt 3 des Petitums

einstimmig

  • Punkt 4 des Petitums

einstimmig

Viele Kinder überqueren auf ihrem Schulweg bzw. auf dem Weg zur KiTa die Gärtnerstraße an der Lichtsignalanlage (LSA) Wrangelstraße. Die Gärtnerstraße, eine Bundesstraße, hat hier pro Richtung zwei Fahrspuren, die Grünphase für die Fußngerquerung beträgt knappe 14 Sekunden und die gesamte Räumzeit beträgt derzeit 26 Sekunden. Die LSA für den Fußverkehr ist eine „Bettelampel“.

Die Elterninitiative berichtet von Rotlichtverstößen durch den motorisierten Straßenverkehr in nennenswertem Ausmaß und verweist auf eine Verkehrsmessung, die in 3,75 Stunden 11 Rotlichtverstöße ergeben habe.

Der Radweg, der an dieser Strecke in beiden Richtungen „Vorrang“ vor dem Fußverkehr genießt (und daher Radverkehr mit oft erheblicher Geschwindigkeit unterwegs ist), befindet sich auf dem Bürgersteig, muss also beim Überqueren der Gärtnerstraße ebenfalls überquert werden, um auf den Fußweg zu gelangen. Theoretisch müsste der Fußverkehr sich am Radweg vergewissern, dass kein Fahrrad oder E-Rollfahrzeug angefahren kommt. Kinder wissen das meistens nicht und ihnen fehlt auch der entsprechende Weitblick. Darüber hinaus ist der Platz zwischen Fahrbahn und Radweg zu gering, als dass mehr als zwei bis drei kleine Personen dort stehen bleiben könnten, um Radverkehr passieren zu lassen. Haben mehr Menschen die Ampelphase genutzt, müssten diese auf der Fahrbahn stehen bleiben.

Die wenigsten Fahrradfahrer*innen passen hier ihre Geschwindigkeit freiwillig an. Viele achten nicht auf oder halten nicht für die Schulkinder, so dass es immer wieder zu gefährlichen Situationen und spontanen Ausweichmanövern kommt, die wiederum weitere Nutzende des Fußwegs gefährden können.

Auf der südlichen Seite der Gärtnerstraße behindern zudem Büsche den Blick für Kinder auf den Radweg. Sie können also gar nicht sehen, ob da jemand von rechts kommt, bevor sie quasi schon auf dem Radweg stehen.

Nicht nur zu Beginn des Schul- oder KiTa-Tages, auch während der Schulzeit sind an dieser Kreuzung Schulkinder unterwegs, denn die Grundschule Hoheluft nutzt die Sporthalle des Gymnasiums Hoheluft an der Christian-Försterstraße für den Sportunterricht. Die Über­querung erfolgt in diesem Falle in Klassenstärke, für die die Grünphase für FußngerInnen (zwischen 13,96 und 13,99 Sekunden) nicht ausreicht, auch nicht, wenn man die „Entleerungs­phase“ mit Rot sowohl für den Fuß- als auch für den Kfz-Verkehr einbezieht.

Anhänge

keine

Lokalisation Beta
Gärtnerstraße Christian-Förster-Straße

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