20-2597

Konzept zur Nachpflanzung für die von den Herbststürmen zerstörten Park- und Straßenbäume im Bezirk Eimsbüttel

Antrag

Sachverhalt

Anfang Oktober 2017 fegte mit "Xavier" ein schwerer Sturm über Hamburg hinweg und sorgte auch im Bezirk Eimsbüttel für massive Schäden. Im September hatte bereits der Sturm "Sebastian" Spuren hinterlassen und Bäume beschädigt. Ende Oktober folgte dann mit Herwart ein weiterer Herbststurm, der weitere Schäden verursachte.

Laut einer Pressemeldung des Bezirksamtes Eimsbüttel vom 26. Oktober 2017 sind 111 Parkbäume und 46 Straßenbäume umgestürzt bzw. mussten in Folge des Sturms vom 06. Oktober gefällt werden. Besonders betroffen waren demnach Weiden, Birken, Eichen, Pappeln und Linden.

Bäume dienen nicht nur zur Auflockerung des Straßenbildes und tragen zum subjektiven Wohlbefinden bei, sie sind Sauerstofflieferant und außerordentlich wichtig für die Filterung von Luftschadstoffen, was besonders für alte, große Bäume gilt.

Mit den Bäumen hat der Bezirk Eimsbüttel somit auch ein Stück Lebensqualität eingebüßt.

Petitum/Beschluss
  1. Der Bezirksamtsleiter wird gebeten, dafür Sorge zu tragen, dass für die durch die Sturmschäden im September und Oktober 2017 vernichteten Park- und Straßenbäume, nach den 3 Regionalbereichen im Bezirk Eimsbüttel getrennt, jeweils ein Nachpflanzungskonzept entwickelt wird, aus dem detailliert hervorgeht, wann und wo welcher Baum gefallen ist und was für eine Nachpflanzung erfolgen soll. Wo keine Nachpflanzungen erfolgen sollen, ist eine Begründung anzugeben. Zudem sind die Kosten zu ermitteln, sowie ein Zeitrahmen, in dem das Konzept umgesetzt werden kann, anzugeben.

Die Konzepte sollen im 1. Quartal 2018 in den Regionalausschüssen vorgestellt werden.

  1. Die Vorsitzende der Bezirksversammlung wird gebeten, die zuständige Fachbehörde zu ersuchen zu prüfen, ob die Bezirke für die erheblichen Mehrausgaben für sturmbedingte notwendige Nachpflanzungen von Park- und Straßenbäumen zusätzliche Gelder erhalten können.

Rüdiger Kuhn, Niels Böttcher, Thomas Thomsen, Silke Seif und CDU-Fraktion

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